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GPS Handgeräte in der Praxis
Weitere Leistungsmerkmale und
Ausstattungsdetails von GPS-Handgeräten
Die im Teil 1 beschriebenen
Grund-Funktionen sind jedoch nur ein Ausschnitt dessen, was die Geräte sonst
noch zu leisten vermögen. Zu den weiteren Leistungen der Geräte zählen: ·
Trip Odometer/ Trip
Computer bzw. Reisecomputer. ·
Angabe von Datum und exakter Uhrzeit (engl. TIME). ·
Angabe der Höhe (engl. Altitude/ALT bzw. Elevation). ·
Angabe der Geschwindigkeit über Grund (engl.
SPEED/SPD bzw. SOG) bis weit über 1000 km/h.
· Wahl der Maßeinheiten für Geschwindigkeits- und Entfernungsangaben entweder in englischen Maßen (STATUTE – so voreingestellt), nautischen Maßen (NAUTICAL) oder metrische Angaben (METRIC; km/h, km und m).
·
Maßstab der Dynamischen Karten-Seite wählbar von ca.
30 Meter bis 1200 Kilometer. ·
Speicherkapazität für Anzahl der Wegpunkte (WPs) je
nach Modell ca. 500 bis1000 Stück (mit Name, WP-Symbol und teilweise mit
WP-Kommentar). · Differenzierung der Wegpunkte über frei wählbare Symbole möglich (Anzahl je nach Modell; ca. 16 bis ca. 75 Stck.).
·
Anzahl der speicherbaren Routen zwischen 1, 20 und 50
Stück mit je 50, 125 oder 250 Wegpunkten
– abhängig vom Modell und
Softwarestand. · Anzeigemöglichkeit der nächstgelegenen Wegpunkte mit Peilung (Bearing, BRG) und Entfernung (Distance, DST).
·
Definition von Annäherungs-Wegpunkten (Proximity
Waypoints; je nach Modell ca. 9 bis 15 Stck.) d. h., ·
Berechnung der Ortszeit von Sonnenauf- und -untergang
für jeden Punkt der Erde zu beliebigem Datum. ·
Aufzeichnung des zurückgelegten Weges (=
Kursaufzeichnung, Track-Log) abschaltbar, in automatisch vom Gerät
festgelegten Intervallen oder vom Benutzer definierten Intervallen (Entfernung oder Zeit). ·
Aktivierung einer Route auf der Grundlage der
Kursaufzeichnung (Track-Log), um den Rückweg zu finden (= Funktion TracBackâ). ·
Voraussichtliche Ankunftszeit (ETA), voraussichtliche
Zeitdauer bis Ankunft (ETE) etc. in Verbindung mit der Funktion GOTO
„Wegpunkt“ oder der Funktion Route. ·
Graphische Zielführungshilfen beim Aufsuchen von
Wegpunkten in Verbindung mit der Funktion GOTO oder Route (z. B. Kompass-/ Pointer-
oder Autobahn-/ Highway-Seite). ·
Funktion „Mann über Bord“ (MOB). ·
Analoge Kompass-Anzeige (funktioniert nur unter
Bewegung, d. h. beim Fahren oder Gehen). ·
Numerische Angaben zur Navigation und Orientierung
wie z. B. ·
Anzeige von Kurs über Grund (Track bzw. Heading),
Peilung (Bearing) und Soll-Kurs (Desired
Track, Course) etc. wahlweise in Bezug auf magnetisch Nord (voreingestellt; MAGNETIC/ AUTO MAG/ AUTO), geographisch
Nord („Karten“-Nord/ rechtweisend Nord/ wahre Nordrichtung/ TRUE) oder Gitter-Nord
(GRID). ·
Eingespeicherte weltweite Missweisungskarte/-
angaben. ·
Auswahlmöglichkeit von über 100 verschiedenen
Karten-Datum (= Map-Datum, Karten-Bezugssystem),
·
Anzeige der Anzahl und Position der empfangenen
Satelliten und der Eingangs-Signalstärke (= Satelliten-Statusanzeige/
Satellite Page). ·
Anzeige der vermutlichen Ungenauigkeit der Positions-Berechnung
(EPE-Anzeige) und/ oder Anzeige einer Gütezahl für die
Satelliten-Konstellation (DOP-Wert). ·
Schnittstelle, um mit einem PC/ Laptop/ Notebook/ PDA
oder DGPS zu korrespondieren. ·
Weitere Ausstattungs-Details: Display-Beleuchtung,
beleuchtete Bedientastatur, Anzeige des Batteriezustandes, externe
Stromversorgung möglich, Anschluss für externe Antenne, akustischer Alarm bei
Warn- und Hinweismeldungen. ·
Sprache in der Menü-Führung bei den meisten Modellen
unter ca. 14 Möglichkeiten frei wählbar (neben Englisch u. a. Deutsch). ·
Je nach Modell eingespeicherte vektorisierte
Landkarte (= Basemap) oder Städtedatenbank. ·
Vermehrt sind Handgeräte mit „Basemap“ auf dem Markt,
die sogar automatisches Straßen-Routing gestatten (in Verbindung mit der
Basemap und speziellen optionalen Kartenfeindaten). ·
Gehäuse der Geräte nicht nur spritzwassergeschützt,
sondern bis 1 m Tiefe wasserdicht. · Und, und, und.
Und das alles ca. 150 gr. leicht und ca. 11 x 5 x 3 cm groß (Garmin
eTrex-Geräte; die Gekos sind sogar noch kleiner und leichter; ca. 10 x 5 x
2,5 cm/ 90 gr.).
GPS Geräte mit integrierter Karte oder Städte-Datenbank/
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Garmin |
Besonders kompakte Einstiegsgeräte.
Mit einer Größe von ca. 9,9 x 4,8 x 2,4 cm, Display ca. 2,4 cm x 3,8 cm, Gewicht
ca. 88 gr. noch kleiner und leichter als die eTrex-Reihe.
Betrieb mit 2 Mikrobatterien AAA bis zu 12 Stunden.
Zum Teil sehr eingeschränkter Funktions- und Ausstattungsumfang (speziell
Geko 101), enthalten sind aber alle notwendigen Navigationsfunktionen. Keine
externe Antenne anschließbar.
Wie üblich 12 Kanal Parallel-Empfänger. Wasserdicht kurzeitig
bis 1 m nach Standard IPX7, also analog wie bei GPS V, Quest, GPS
60/72/76-er, eTrex-Reihe etc.
a.) Geko 101
Preis früher ca.
110 Euro, nicht mehr im Handel; Farbe gelb
Eingeschränkte Anzahl einstellbarer Karten-Bezugssysteme
und Koordinaten-Systeme, benutzerdefinierte jedoch möglich.
Keine Anschlussmöglichkeit für Datenaustausch mit PC(!!!)/ externe
Stromversorgung. Menüführung nur Englisch.
b.) Geko 201
Preis aktuell ca. 110 Euro; Farbe: zitronengelbe Signalfarbe
Automatische Trackaufzeichnung; PanTrack-FunktionTM bei Auswahl
TracbackÒ; 4 kleine Videospiele.
Anzahl einstellbarer Karten-Bezugssysteme und
Koordinaten-Systeme wie sonst üblich umfangreich, benutzerdefinierte
ebenfalls möglich.
Mit Anschlussmöglichkeit für Datenaustausch mit PC, damit auch
Software-Updates möglich.
Externe Stromversorgung mit 12 V über Adapter möglich (Betriebsspannung ca. 3
V).
Menüführung mehrsprachig (u. a. auch deutsch).
Ein Erfahrungsbericht über den Geko 201 findet sich
auf der GPS-Seite von Thomas Hasse unter http://home.wtal.de/noegs/geko201.htm
c.) Geko
301
Preis aktuell ca. 200 Euro; Farbe: dunkelgrau
Alle Funktionen des Geko 201, aber zusätzlich barometrische Höhenmessung und
elektronischer Kompass.
Garmin eTrex - Reihe
Mit dem knallig gelben eTrex (heute Grundmodell)
wurde Anfang 2000 eine kleine und kompakte GPS-Generation mit 12 Kanal
Empfänger eingeführt (150 gr.; 11,2 x 5,1 x 3,1 cm; Displaygröße 5,4 x 2,7
cm; Betrieb mit 2 Mignonzellen).
Seitliche Funktionstasten, mit Tripcomputer (u. a. Anzeige Sonnenauf- und
Untergangszeiten).
Gehäuse wasserdicht bis 1 m (wie bei 12-er, II/ III/ V-er, 60 und 76-er
etc.).
Inzwischen muss jedoch bei der eTrex-Reihe
zwischen vier grundverschiedenen Gerätebaureihen unterschieden werden, mit
jeweils großen Unterschieden hinsichtlich den Möglichkeiten und der
Ausstattung:
1.
Generation (nicht mehr erhältlich): Den ursprünglichen Ausgangsmodellen
„Basis gelb“, Camo und Summit.
2. Generation (nicht mehr
erhältlich): Den Modellen mit „Click-Stick“ und Graustufen-Display Venture,
Legend und Vista mit Graustufen-Display.
3.
Generation (nicht mehr erhältlich): Den Modellen mit „Click-Stick“ und
Farb-Display Legend C und Vista C,
sowie Legend Cx, Venture Cx und Vista Cx.
4. Generation (=> derzeit
aktuelle Baureihe): Den „H“-Modellen mit besonders empfindlichem
Empfängerbaustein.
Es sind die Modelle eTrex H, Summit HC, Venture HC, Legend
HCx und Vista HCx.
Bei allen Modellen generell keine externe
Antenne anschließbar. Hierfür gibt es aber auch Abhilfemöglichkeiten (siehe
unter „Zusatzantennen für das GPS-Gerät“).
Wasserdicht kurzeitig bis 1 m nach Standard IPX7, also analog wie bei
GPS V, Quest, GPS 60/72/76-er, Geko-Reihe etc.
1.)
eTrex Basis „gelb“, Camo, Summit
Mit diesen drei Modellen wurde die eTrex–Reihe
ursprünglich auf den Markt gebracht. Auflösung des Displays 64x128 Pixel.
Einfach in der Bedienung, aber teilweise auch eingeschränkte Funktionalität.
Kein akustischer Alarm. Externe Stromversorgung mit 12 Volt nur über Adapter
möglich (Betriebspannung ca. 3 V wie bei eMap und Geko).
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a.)
eTrex „gelb“ Der Nav-Teil (Anzahl Wegpunkte/ Routen/
Trackpunkte/ Saved Tracks) und der Funktionsumfang ist abhängig vom
Firmwarestand. |
Basis-eTrex |
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b.)
eTrex Camo Aktuelle Geräte mit Software 3.0 und höhere
sind bis auf die Farbe identisch mit dem eTrex „gelb“ mit SW3.0 und höher. Ältere Geräte entsprechen weitgehend dem
Grundmodell eTrex, verfügt jedoch zusätzlich über einen Rechner für Fischer
und Jäger. Damit werden empfehlenswerte Zeiten der Jagd
und des Fischens errechnet. Aktuelle eTrex „gelb“ sind ebenfalls damit
ausgestattet (SW >3.0). Der Nav-Teil (Anzahl Wegpunkte/ Routen/
Trackpunkte/ Saved Tracks) und der Funktionsumfang ist abhängig vom
Firmwarestand. |
eTrex
Camo |
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c.)
eTrex Summit Der Nav-Teil (Anzahl Wegpunkte/ Routen/
Trackpunkte/ Saved Tracks) und der Funktionsumfang ist abhängig vom
Firmwarestand. Ein Erfahrungsbericht über das eTrex Summit mit SW 2.x im Vergleich zum
Garmin 12 ist hier zu lesen (von Gerhard Haupt). |
eTrex
Summit |
2.)
Garmin eTrex Venture, Legend und Vista
Anfang 2001 wurde die eTrex Familie um diese 3 weitere Modelle ergänzt.
Gleiche Größe des Displays wie die Basis-Geräte,
aber mit sehr hoher Auflösung (288 x
166 Pixel) und 4 Graustufen.
Mit zusätzlicher Multifunktionstaste („Click-Stick“) auf der Vorderseite.
Diese Geräte werden inkl. PC-Interface Kabel ausgeliefert.
Der Funktionsumfang und die umfangreichen Navigations-Anzeigen stellen
sowohl den Anfänger als auch den fortgeschrittenen Anwender zufrieden.
Kein akustischer Alarm. Externe Stromversorgung
mit 12 Volt nur über Adapter möglich (Betriebspannung ca. 3 V wie bei eMap
und Geko).
Wieviel unterschiedliche Daten und Infos
beispielsweise bei dem „kleinen Zwerg“ eTrex Vista angezeigt werden können,
hat Gerhard Haupt dankenswerter Weise in der Aufstellung „Datenfelder Garmin eTrex
Vista“ zusammengetragen (Datei
im PDF-Format).
Die Angaben gelten weitgehend auch für Venture und Legend.
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d.) eTrex Venture Fest eingebauter Speicher von 1 MB für Garmin MapSource POI Daten (=
„Points of Interests“), wie z. B. Tankstellen, Restaurants, Hotels, Einkaufsmöglichkeiten usw. |
eTrex
Venture |
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e.) eTrex Legend |
eTrex
Legend |
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f.) eTrex
Vista Mit eingebautem barometrischem Höhenmesser und
elektronischem Fluxgate-Kompass. Welche Daten abgerufen werden können, siehe „Datenfelder Garmin
eTrex Vista“ (Datei im
PDF-Format von Gerhard Haupt). |
eTrex Vista |
3.) eTrex Legend C, Vista C, sowie
eTrex Legend Cx, Venture Cx, Vista Cx
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Venture
Cx Legend
C(x) Vista
C(x) |
Völlig neue Generation der eTrex-Reihe, die mit dem bisherigen Legend/Vista
mit Graustufen-Display außer dem „Click-Stick“ zur Bedienung und der
äußerlichen Ähnlichkeit kaum etwas gemein haben, inzwischen aber ebenfalls
nicht mehr angeboten werden..
Das Gehäuse mit den Maßen 5,6 x 10,7 x 3 cm ist etwas breiter, aber dafür
nicht ganz so hoch wie bei den älteren Brüdern.
Gewicht 159 gr. inkl. 2 Mignonzellen AA.
Sie verfügen über ein 256-Farben TFT-Display in
der Größe 3,3 x 4,3 cm.
Trotz Farbdisplay lange Batterielaufzeiten, sehr gute Empfangseigenschaften.
Mit akustischem Alarm.
Mit USB-Anschluss für schnellen Daten-Transfer, aber ohne serielle
Anschluss-Möglichkeit.
Solange das Gerät an USB angeschlossen ist, wird es darüber automatisch
extern mit Strom versorgt, die Batterien also geschont.
Mit fest eingespeicherter autoroutingfähiger
Landkarte wie bei GPSmap60C/CS (= Atlantic Recreational Basemap).
Fest eingebauter Speicher mit 24 MB (dies sowohl
bei Legend C als auch Vista C) für zusätzliche detaillierte Kartendaten von
speziellen Garmin MapSource CDs.
Gerät autoroutingfähig (geführte Straßennavigation) in Verbindung mit der
Basemap und der optionalen MapSource CityNavigator CD/DVD (nicht im
Lieferumfang).
g.) Legend C
Preis früher ca. 350 Euro, abgelöst durch Legend Cx; Farbe graublau.
h.) Vista C
Preis früher ca. 400 Euro, abgelöst durch Vista Cx; Farbe anthrazit.
Zusätzlich mit elektronischem Kompass und
barometrischer Höhenmessung.
i.) Legend Cx
Preis früher ca. 450 Euro; inzwischen schon wieder abgelöst durch das aktuelle Legend HCx; Farbe graublau.
Das Legend Cx mit Farb-Display kam Anfang 2006 auf dem Markt.
Im Prinzip wie Legend C/Vista C, jedoch kein fest
eingebauter Speicher mit begrenzter Kapazität für die Daten der optional
erhältlichen MapSource Detail-Karten, sondern mit handelsüblicher MicroSD-Speicherkarte
(= TransFlash-Speicherkarte) im Batteriefach, also wie bei den GPS 60- und
76-ern mit „x“.
j.) Venture Cx
Preis früher ca. 340 Euro; Farbe gelb wie beim „Basis
eTrex gelb“.
Ausstattung und Möglichkeiten wie bei Legend Cx, jedoch Lieferumfang in
„abgespeckter“ Form (ohne USB-Kabel, ohne MicroSD-Speicherkarte etc.).
k.) Vista Cx
Preis früher ca. 500 Euro; Farbe silber.
Wie Legend Cx, aber zusätzlich mit barometrischer Höhenmessung und
elektronischem Kompass.
Allgemeine Anmerkung:
Diese „x“-Geräte in US-Ausführung (=> Legend Cx/Venture Cx/Vista Cx), d.
h. in USA gekaufte Geräte, lassen sich nicht auf deutsche Menü-Führung
umstellen. Eventuell kann ein Firmware-Update inzwischen für Abhilfe sorgen.
4.) eTrex H-Serie
eTrex H, Venture HC, Summit HC, Legend HCx, Vista HCx
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Venture
HC Legend
HCx Vista
HCx |
Die Modelle mit „H“ ist die derzeit aktuellste Generation der eTrex-Reihe.
Sie ist seit dem Frühjahr 2007 auf dem Markt.
Vom Prinzip wie die bisherigen Geräte, jedoch ausgestattet mit einem
besonders empfindlichen/empfangsstarken Chip der Fa. MediaTek.
l.) eTrex H (Basis „gelb“)
Preis aktuell ca. 100 Euro; Farbe gelb.
Das neue Grund-Modell/Einstiegs-Modell der eTrex-Familie.
Von der Ausstattung und der Funktionalität
prinzipiell identisch mit dem „eTrex Basis gelb“ ab Software 3.0 der ersten
Generation, d. h. ohne(!) „Click-Stick“ und mit Graustufen-Display.
Bis auf das zuvor beschriebene Basis-Modell
eTrex H haben alle anderen Geräte der H-Serie (=> Venture HC, Summit HC,
Legend HCx, Vista HCx) das etwas breitere Gehäuse der dritten
eTrex-Generation mit Farb-Display und USB-Anschluss.
Anmerkung: Die HC(x)-Geräte in US-Ausführung, d. h. in den USA-gekaufte
Geräte, lassen sich erst ab Firmware-Version 2.6 auf deutsche Menü-Führung
umstellen; ggf. einen Update durchführen.
m.) Venture HC
Preis aktuell ca. 170 Euro, Farbe ebenfalls gelb.
Mit fest eingespeicherter Landkarte (=
Basemap), sowie fest eingebautem Speicher mit 24 MB für zusätzliche
detaillierte Kartendaten von speziellen Garmin MapSource CDs.
n.) Summit HC
Preis aktuell ca. 230 Euro, Farbe gold.
Wie Venture HC, aber zusätzlich mit
barometrischer Höhenmessung und elektronischem Kompass.
o.) Legend HCx
Preis aktuell ca. 200 Euro, Farbe graublau.
Mit fest eingespeicherter autoroutingfähiger
Landkarte wie bei GPSmap60C/CS (= Atlantic Recreational Basemap).
Kein fest eingebauter Speicher mit begrenzter Kapazität für die Daten der
optional erhältlichen MapSource Detail-Karten, sondern mit handelsüblicher
MicroSD-Speicherkarte (= TransFlash-Speicherkarte) im Batteriefach, also wie
bei den GPS 60- und 76-ern mit „x“.
Gerät autoroutingfähig (geführte Straßennavigation) in Verbindung mit der
Basemap und der optionalen MapSource CityNavigator CD/DVD (nicht im
Lieferumfang).
p.) Vista HCx
Preis aktuell ca. 250 Euro, Farbe silber.
Wie Legend HCx, aber zusätzlich mit barometrischer Höhenmessung und elektronischem Kompass.
Garmin
GPS 60-Reihe
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GPS
60-Reihe |
Seit Anfang 2004 ist diese Modellreihe mit umfangreicher Ausstattung erhältlich.
Größe 15,5 x 6,1 x 3,3 cm; Gewicht ca. 200 gr. inkl. Batterien.
Stromversorgung mit 2 Mignonzellen AA.
Akustischer Alarm, externer Antennen-Anschluss, Tastatur-Beleuchtung,
MOB-Funktion.
Sehr gute Empfangseigenschaften. Wasserdicht kurzeitig bis 1 m nach
Standard IPX7 (wie praktisch alle Garmin-Handgeräte).
Flexible externe Stromversorgung im Bereich 8 bis
40 Volt.
Zusätzlich zur seriellen Schnittstelle einen USB-Anschluss.
Inzwischen muss jedoch bei den 60-er Modellen zwischen
zwei grundverschiedenen Geräte-Baureihen unterschieden werden:
1.) Den Modellen der ersten Generation.
Dies sind zwei Geräte mit sw-Display
(genauer in 4-Graustufen), das GPS 60 und GPSmap60,
sowie zwei Geräte mit Farb-Display, das GPSmap60C und CS.
2.) Den
„x“-Modellen mit besonders empfindlichem SiRFstarIII™-Empfänger und
MicroSD-Speicherkarte (= TransFlash-Speicherkarte). Dies
sind das GPSmap 60Cx und CSx.
Mit Ausnahme des GPS 60 sind dies alle kartenfähige „Map“-Geräte mit Autorouting.
1.) GPS 60,
GPSmap60/C/CS
Die bewährten Geräte der ersten Generation.
a.) GPS 60
Preis aktuell ca. 170 Euro; Farbe gelb.
Basis GPS-Empfänger mit umfangreicher Ausstattung.
SW-Display mit 4-Graustufen in der Größe 3,8 x 5,6 cm.
Fest eingebauter Speicher von 1 MB für Garmin MapSource POI Daten von CDs (=
„Points of Interests“).
Bei Auslieferung ist der Speicher belegt mit vorinstallierter weltweiter
Städte- und Marinedatenbank.
b.) GPSmap60
Preis aktuell ca. 230 Euro; Farbe olivgrün.
Ebenfalls Graustufen-Display, aber mit fest
eingespeicherter autoroutingfähiger Landkarte (Basemap).
Fest eingebauter Speicher mit 24 MB für zusätzliche detaillierte Kartendaten
von speziellen Garmin MapSource CDs.
Gerät autoroutingfähig (geführte Straßennavigation) in Verbindung mit der
Basemap und der optionalen MapSource CityNavigator CD/DVD (nicht im Lieferumfang).
c) GPSmap60C
Preis früher ca. 550 Euro, inzwischen abgelöst durch GPSmap60Cx; Farbe graublau.
Mit 256 Farben TFT-Farb-Display in der Größe 3,8 x 5,6 cm.
Trotz Farb-Display lange Batterie-Laufzeiten.
Mit fest eingespeicherter autoroutingfähiger
Landkarte wie bei eTrex Legend C/Vista C (= Atlantic Recreational Basemap).
Fest eingebauter Speicher mit 56 MB für zusätzliche detaillierte Kartendaten
von speziellen Garmin MapSource CDs.
Gerät autoroutingfähig (geführte Straßennavigation) in Verbindung mit der
Basemap und der optionalen MapSource CityNavigator CD/DVD (nicht im
Lieferumfang).
d) GPSmap60CS
Preis früher ca. 600 Euro, inzwischen abgelöst
durch GPSmap60CSx; Farbe grau/anthrazit.
Wie GPSmap60C, aber zusätzlich mit
barometrischer Höhen-Messung und elektronischem Kompass.
2.)
GPSmap60Cx/CSx
Die Modelle mit „x“ sind die aktuellsten Geräte der 60-er
Reihe mit Farb-Display. Diese sind seit Anfang 2006 auf dem Markt.
Im Prinzip wie GPSmap60C/CS, jedoch mit folgenden wesentlichen Unterschieden:
Kein fest eingebauter Speicher mit begrenzter Kapazität
für die Daten der optional erhältlichen MapSource Detail-Karten, sondern mit
handelsüblicher MicroSD-Speicherkarte (= TransFlash-Speicherkarte) im
Batteriefach, also wie bei den eTrex-Modellen und 76-ern mit „x“.
Weiterhin verfügen sie über den besonders empfindlichen SiRFstarIII™
Empfänger-Chip.
Solange das Gerät an USB angeschlossen ist, wird es darüber automatisch
extern mit Strom versorgt, die Batterien also geschont.
Allgemeine Anmerkung: Die „x“-Geräte in US-Ausführung, d. h. in USA gekaufte Geräte lassen sich nicht auf deutsche Menü-Führung umstellen. Eventuell kann ein Firmware-Update inzwischen für Abhilfe sorgen.
e.) GPSmap60Cx
Preis aktuell 300 Euro; Farbe graublau.
Siehe Grundbeschreibung oben.
f.) GPSmap60CSx
Preis aktuell 350 Euro; Farbe grau.
Wie GPSmap60Cx, aber zusätzlich mit barometrischer Höhenmessung und
elektronischem Kompass.
Garmin
GPS 72, GPS 76 - Reihe,
sowie
GPS 96 - Reihe (Avionik)
Leistungsfähige Marine- und „Outdoor“ GPS-Handgeräte mit umfangreicher Ausstattung.
Größe 15,7 x 6,9 x 3,1 cm; Gewicht ca. 234 gr. inkl. Batterien.
Gehäuse-Größe stellt die Grenze für ein Handgerät dar.
Stromversorgung mit 2 Mignonzellen AA.
Akustischer Alarm, externer Antennen-Anschluss, Tastaturbeleuchtung,
MOB-Funktion.
Sehr gute Empfangseigenschaften. Wasserdicht kurzeitig bis 1 m nach Standard
IPX7, schwimmfähig.
Flexible externe Stromversorgung im Bereich 8 bis 40 Volt.
Inzwischen muss jedoch bei diesen 72/76/96-er Modellen zwischen vier grundverschiedenen Geräte-Baureihen unterschieden werden.
1.) Den Modellen der ersten Generation mit
Graustufen-Display.
Dies sind das GPS 72 und 76, sowie GPSmap76 und GPSmap76S.
Die beiden letzteren sind kartenfähige „Map“-Geräte.
2.) Den Modellen mit Farb-Display und Empfänger-Chip vom Typ PhaseTrac12.
Es sind die
kartenfähigen „Map“-Geräte mit Autorouting GPSmap76C und CS.
Diese sind allerdings nicht mehr offiziell im Handel.
3.) Den „x“-Modellen mit
Farb-Display, besonders empfindlichem SiRFstarIII™-Empfänger
und MicroSD-Speicherkarte (= TransFlash-Speicherkarte).
Dies sind das GPSmap76Cx und CSx (ebenfalls kartenfähigen „Map“-Geräte mit Autorouting).
4.) Den speziellen
Aviation-Geräten für die Fliegerei.
Dies sind das GPSmap96 und GPSmap96C (kartenfähigen
„Map“-Geräte mit Autorouting).
1.)
GPS 72/76, GPSmap76/S
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Gehäuse GPS 76 / |
Diese sw-Geräte mit 4 Graustufen, Display-Größe 4,1 x 5,6 cm und hoher
Auflösung bieten auf den Navigations-Seiten bis zu 9 individuell
konfigurierbare Daten-Felder.
a.) GPS 72
Preis aktuell ca. 130 Euro; Farbe außen schwarz/innen schwarz.
Basis GPS-Empfänger mit umfangreicher Ausstattung.
Gehäuse wie GPS 76, aber in ein paar Details etwas einfachere
Hardware-Ausstattung.
Fest eingebauter Speicher von 1 MB für Garmin MapSource POI Daten von CDs (=
„Points of Interests“).
Bei Auslieferung ist der Speicher belegt mit vorinstallierter weltweiter
Städte- und Marinedatenbank.
Einen Erfahrungsbericht über das Gerät hat Thomas Hasse geschrieben http://home.wtal.de/noegs/gps-72.htm
b.) GPS 76
Preis aktuell ca. 170 Euro; Farbe außen
weiß/innen schwarz (siehe Bild).
Basis GPS-Empfänger mit umfangreicher Ausstattung.
In Details etwas höherwertige Hardware-Ausstattung wie beim GPS 72.
Fest eingebauter Speicher von 1 MB für Garmin MapSource POI Daten von CDs
(= „Points of
Interests“).
Bei Auslieferung ist der Speicher belegt mit vorinstallierter weltweiter
Städte- und Marinedatenbank.
c.) GPSmap76
Preis aktuell ca. 190 Euro; Farbe außen
anthrazit/innen schwarz.
Mit fest eingespeicherter Landkarte (= „Basemap“) von Europa, Afrika und
mittlerem Osten.
Fest eingebauter 8 MB Speicher für zusätzliche detaillierte Kartendaten von
MapSource CDs.
Einen Testbericht zu dem Gerät gibt’s von Thomas
Hasse unter http://home.wtal.de/noegs/map76.htm
d.) GPSmap76S
Preis aktuell ca. 230 Euro; Farbe außen
dunkelanthrazit/innen silber.
Mit fest eingespeicherter Landkarte (= „Basemap“) von Europa, Afrika und
mittlerem Osten.
Fest eingebauter 24 MB Speicher für zusätzliche detaillierte Kartendaten von
MapSource CDs.
Zusätzlich mit eingebautem barometrischem
Höhenmesser und elektronischem Fluxgate-Kompass.
Ein Gerätevergleich ist hier zu finden: Vergleich Garmin eTrex Vista und GPSmap76S
2.)
GPSmap76C/GPSmap76CS
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GPSmap76C/
CS GPSmap96C |
Mitte 2004 wurde die 76er-Reihe noch durch die Geräte GPSmap76C und CS ergänzt.
Mit 256 Farben TFT-Farb-Display in der Größe 3,8 x 5,6 cm.
Trotz Farb-Display lange Batterie-Laufzeiten.
Zusätzlich zur seriellen Schnittstelle einen USB-Anschluss.
Mit fest eingespeicherter autoroutingfähiger Landkarte („Atlantic
Autoroute Basemap“).
Fest eingebauter Speicher mit 115 MB für
zusätzliche detaillierte Kartendaten von speziellen Garmin MapSource CDs.
Gerät autoroutingfähig (geführte Straßennavigation) in Verbindung mit der
Basemap und der optionalen MapSource CityNavigator CD (nicht im
Lieferumfang).
e.) GPSmap76C
Preis früher ca. 600 Euro, inzwischen abgelöst durch GPSmap76Cx.
Siehe Grundbeschreibung oben.
f.) GPSmap76CS
Preis früher ca. 650 Euro, inzwischen abgelöst durch GPSmap76CSx.
Wie GPSmap76C, aber zusätzlich mit barometrischer Höhenmessung und
elektronischem Kompass.
3.) GPSmap76Cx/76CSx
Die Modelle mit „x“ sind die aktuellsten Geräte der 76-er
Reihe mit Farb-Display. Diese sind seit Anfang 2006 auf dem Markt.
Im Prinzip wie GPSmap76C/CS, jedoch mit folgenden wesentlichen Unterschieden:
Kein fest eingebauter Speicher mit begrenzter Kapazität für die Daten der optional erhältlichen MapSource Detail-Karten, sondern mit handelsüblicher MicroSD-Speicherkarte (= TransFlash-Speicherkarte) im Batteriefach, also wie bei den eTrex-Modellen und 60-ern mit „x“.
Weiterhin verfügen sie über den besonders empfindlichen SiRFstarIII™ Empfänger-Chip.
Solange das Gerät an USB angeschlossen ist, wird es darüber automatisch extern mit Strom versorgt, die Batterien also geschont.
Allgemeine Anmerkung: Die „x“-Geräte in US-Ausführung, d. h. in USA gekaufte Geräte lassen sich nicht auf deutsche Menü-Führung umstellen. Eventuell kann inzwischen ein Firmware-Update Abhilfe schaffen.
g.) GPSmap76Cx
Preis aktuell 300 Euro; Farbe grau.
Siehe Grundbeschreibung oben.
h.) GPSmap76CSx
Preis aktuell 350 Euro; Farbe grau-anthrazit.
Wie GPSmap76Cx, aber zusätzlich mit barometrischer Höhenmessung und elektronischem Kompass.
4.) GPSmap96/96C (Aviation)
Dies sind spezielle Aviation-Geräte im Gehäuse
des GPS 76, universell einsetzbar und seit August 2004 erhältlich.
Sie verfügen u. a. über eine Jeppesen-Datenbank und einer fest
eingespeicherten „Lite Routable“ Basemap (auf Flugnavigation abgestimmte
Karte).
Mit serieller Schnittstelle und USB-Anschluss.
Die Geräte sind für den Einsatz auf dem Lande autoroutingfähig (geführte
Straßennavigation) in Verbindung mit der Basemap und der optionalen MapSource
CityNavigator CD/DVD (nicht im Lieferumfang).
i.) GPSmap96
Preis ca. 370 Euro.
Ausgerüstet mit einem sw-Display mit 4 Graustufen und 23 MB Speicher für
MapSource Kartendaten.
j.) GPSmap96C
Preis ca. 500 Euro.
Ausgerüstet mit einem 256 Farben TFT-Farb-Display (analog wie beim
GPSmap76C/CS) und 119 MB Speicher für MapSource Kartendaten.
Garmin
Colorado - Reihe
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Colorado-Reihe |
Die Colorado-Modelle
sind die derzeit neuesten GPS-Handgeräte aus dem Hause Garmin. Vom Hersteller
Anfang 2008 als „Outdoor-Flaggschiff das Maßstäbe setzt“ gepriesen, muss es zumindest
derzeit leider noch etwas differenzierter betrachtet werden.
Aussehen und Bedienung sind
völlig neu, aber auch die Speicherverwaltung für Karten, Wegpunkte, Routen
und v. a. Tracks. Manche Funktionen weichen erheblich von den bisher
gewohnten Handgeräten ab. Nicht alles ist jedoch positiv.
Im Vergleich zu den bisherigen
Top-Modellen GPSmap60CSx/76CSx und Vista HCx weist das Colorado hinsichtlich
Bedienerfreundlichkeit, Menü-Führung und Funktionalität im praktischen
Gebrauch noch das eine oder andere Manko auf.
Hilfreiche Infos zu dem Geräte
gibt es auf der englischsprachigen Seite www.garmincolorado.wikispaces.com
Gehäuse-Größe 6,0 x 13,9 x 3,5 cm, also etwas niedriger als die GPS60-Serie und insgesamt kleiner als die GPS76-Reihe, aber mit 3,8 x 6,3 cm das größte Farb-Display aller Handgeräte derzeit.
Gewicht inkl. Batterien ca. 207 gr. Betrieb mit 2 Mignonzellen AA.
Mit akustischem Alarm, externe Antenne anschließbar (MCX-Stecker), wasserdicht nach IPX7 (also wie alle Handgeräte von Garmin, das Batteriefach allerdings nicht).
Ausgestattet mit einem besonders empfindlichen/empfangsstarken Chip der Fa. MediaTek wie bei der eTrex H-Serie.
Mit weltweiter
Basemap. Fest eingebauter Speicher mit 384MB
freiem Platz für
detaillierte Karten-Daten von speziellen Garmin MapSource CDs/DVDs, sowie
zusätzlich Steckplatz für handelsübliche SD-Speicherkarten (nicht im
Lieferumfang enthalten).
Mit entsprechenden zusätzlichen Detail-Karten autoroutingfähig (= geführte
Straßennavigation; z. B. mit der MapSource CityNavigator).
Ausgestattet mit barometrischer Höhenmessung und elektrischem Kompass.
Es gibt zwar 4 verschiedene Colorado-Modelle, aber nur das Colorado
300 ist für Europa interessant.
Die anderen Geräte erwähne ich daher nur kurz, da US-spezifisch
(=> Colorado 400c/400i/400t je nach Zielgruppe; Preis jeweils identisch).
Bezüglich Hardware besteht zwischen dem 300 und den 400-ern nur ein geringer
Unterschied. Ein Colorado 300 aus den USA hat für europäische Nutzer keine
Nachteile.
a.) Colorado 300
Preis aktuell ca. 450 Euro; Farbe silber.
Siehe Grundbeschreibung oben. Interner Speicher mit 500 MB, davon 384
MB frei.
b.) Colorado 400c, 400i, 400t
Preis aktuell jeweils ca. 600 US-$, Farbe silber.
Prinzipiell wie Colorado 300, aber:
- 400c: Lieferung mit vorinstallierter Seekarte
BlueChart America.
- 400i: Lieferung mit vorinstallierter Karte U.S.
Inland Lakes.
- 400t: Lieferung mit vorinstallierter
topographischer Karte von den USA.
Garmin Rino - Reihe (nicht in
Europa erhältlich)
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Garmin Rino |
Kein
typisches GPSHandgerät, aber diese Geräte wiederum verbinden GPS und
Funkgerät in einem Gehäuse. Allerdings sind diese
nicht in Europa erhältlich.
Es
gibt die Modelle Rino 110, 120, 130, sowie das Rino 520 und 530.
Sie unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und dem Funktionsumfang.
Ausgelaufene
Modell-Reihen der Fa. Garmin
Für einen Gebrauchtkauf noch ein paar Infos zu älteren Garmin-Geräten, die
nicht mehr im Handel anzutreffen sind.
Garmin
GPS 38
Gehäuse wie GPS 12, aber mit 8-Kanal Multiplex Empfänger, anstatt wie derzeit Standard mit 12-Kanal Parallel-Empfänger.
Garmin
12-er Reihe
Bewährte Outdoor-Geräte mit 12-Kanal Parallel-Empfänger, die aber nicht
mehr offiziell im Handel sind.
Insgesamt gab es neben dem 12-er Einstiegsmodell noch drei weitere Ableger
(12XL, 12CX, 12Map).
Durch die im Gehäuse integrierte Antenne relativ kompakt (14,7 x 5,3 x 3,1
cm; 270 gr. inkl. Batterien), liegt sehr gut in der Hand, problemlose
Einhandbedienung.
Display-Größe 3,8 x 5,6 cm. Betrieb mit 4 Mignonzellen AA.
Speichersicherung durch interne Lithium-Zelle. Da die Gehäuse verschweißt
sind, kein Austausch möglich.
Empfehlung: Stets mit eingelegten Alkaline-Batterien lagern, nicht(!) mit
Akkus.
Wasserdicht nach Standard IPX7.
a.) GPS 12
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Gehäuse |
Einstiegsmodell, Preis früher ca. 200 Euro (war schon mal unter 150 Euro).
Sonstiges: Kein akustischer Alarm, keine externe Antenne anschließbar.
Externe Stromversorgung aufwendiger (nur 5 bis 8 V Eingangs-Spannung
möglich).
Keine Städte-Datenbank.
b.) GPS 12XL
Preis früher um die 300 Euro.
Externe Stromversorgung flexibel (10 bis 40 V). Externer Antennen-Anschluss,
akustischer Alarm.
Mit fest eingespeicherter Städte-Datenbank mit ca. 20 000 Städten und
größeren Ansiedlungen Europas (allerdings erst ab Software-Version 4.0x).
c.) GPS 12CX
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Preis damals um die 470 - 500 Euro.
Mit 3-farbigem Display und 2 zusätzlichen Tasten für schnelle
Maßstabs-Veränderung der Karten-Seite.
Externe Stromversorgung flexibel (10 bis 32 V). Externer Antennen-Anschluss,
akustischer Alarm.
Mit fest eingespeicherter umfangreicher Städte-Datenbank.
d.) GPS 12Map
Preis früher ca. 600 - 700 Euro.
Wie 12CX mit 2 zusätzlichen Tasten für schnelles Zoom In/Out der
Karten-Seite.
Display mit höherer Auflösung und in 4 Graustufen. Externe Stromversorgung flexibel
(10 bis 32 V).
Externer Antennen-Anschluss, akustischer Alarm.
Mit fest eingespeicherter Landkarte von Europa, Mittlerem Osten und Afrika (=
„Basemap“).
Detailkarten mit zusätzlichen Straßen-Informationen von speziellen MapSource
CDs ladbar.
Die Speicherkapazität hierfür beträgt 1,44 MB.
Garmin
II/III-er Reihe, sowie GPS V
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II/II+/III/III+, |
Ebenfalls bewährte und robuste Outdoor-Geräte mit 12-Kanal Parallel-Empfänger (Ausnahme GPS II), die aber bis auf das optisch identische GPS V nicht mehr offiziell im Handel sind.
Größe und Gewicht etwa wie 12-er Reihe (12,7 x 5,9 x 4,1 cm; 265 gr. inkl.
Batterien), aber kantigeres Design.
Display-Größe ebenfalls 5,6 x 3,8 cm, aber von
Hoch- auf Querformat umschaltbar.
Durch seitliche Antenne nicht ganz so kompakt.
Externe Antenne anschließbar. Wasserdicht nach
Standard IPX7.
Betrieb mit 4 Mignonzellen AA. Speichersicherung
durch interne Lithium Zelle. Da Gehäuse verschraubt sind ggf.
austauschbar.
Empfehlung: Stets mit eingelegten Alkaline-Batterien lagern, nicht(!) mit
Akkus.
Flexible externe Stromversorgung (10 - 40 V).
Tastatur-Beleuchtung. Generell kein akustischer Alarm.
Mit 2 zusätzlichen Tasten für Zoom In/Out der Map-Seite.
a.) GPS II (ohne „+“)
Mit 8-Kanal Multiplex Empfänger anstatt wie derzeit Standard mit 12-Kanal Parallel-Empfänger.
b.) GPS II+
Preis früher ca. 300 Euro.
Technische Ausstattung ähnlich 12 XL, mit fest eingespeicherter Städte-Datenbank.
c.) GPS III
Gerät schon seit langem nicht
mehr im Handel.
Display mit höherer Auflösung, 4 Graustufen und fest eingespeicherter
Landkarte („Internationale Basemap“ –
Übersichtskarte der Erde ohne den amerikanischen Kontinent).
d.) Garmin III+
Preis früher ca. 510 - 600 Euro.
Wie III, aber fest eingespeicherte Landkarte nochmals detaillierter (=
Basemap wie beim 12Map von Europa, Mittlerem Osten und Afrika).
Wie beim 12Map zusätzliche Detailkarten mit Straßen-Informationen von
speziellen Garmin CDs ladbar.
Die Speicherkapazität hierfür beträgt 1,44 MB.
e.) Garmin III Pilot
Für Flieger gab es noch diese spezielle Avionik-Ausführung mit Jeppesen
Flugkarten und Datenbank.
Noch mehr spezielle Informationen auf der Kompass-Seite
für horizontale und vertikale Navigation (HSI-Anzeige).
f.) Garmin GPS V deluxe
Preis zuletzt ca. 400 Euro, abgelöst vom Modell Quest.
Im Design wie GPS II/III-er, aber mit modernen „Innereien“ und aktuellen
Ausstattungs-Details.
Größe und Gewicht 12,7 x 5,9 x 4,1 cm; 255 gr. inkl. Batterien.
Es ist ein sw-Gerät mit 4-Graustufen, Display-Größe 5,6 x 3,8 cm.
Betrieb mit 4 Mignonzellen AA. Speichersicherung über Flash-Speicher.
Flexible externe Stromversorgung (8 - 35 V).
Tastatur-Beleuchtung. Akustischer Alarm und externe Antenne anschließbar.
Wasserdicht kurzeitig bis 1 m nach Standard IPX7.
Mit fest eingespeicherter, autoroutingfähiger Landkarte (Atlantic
Autoroute Basemap) von Europa, Mittlerem Osten und Afrika.
Fest eingebauter 19 MB Speicher für zusätzliche
detaillierte Kartendaten von speziellen Garmin MapSource CDs.
Es hat als erstes GPS-Handgerät automatisches Routing geboten (= geführte
Straßennavigation).
Diese geführte Straßennavigation ist in Verbindung
mit der Basemap und der MapSource CitySelect bzw. CityNavigator CD/DVD
möglich (im Lieferumfang inzwischen enthalten (= „deluxe“-Version)).
Eine FAQ zum GPS V hat Robert Elsinga verfasst: http://www.elsinga.net/gps5faq.html
Garmin
Quest/Quest 2
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Garmin Quest |
Farbe silber.
Größe 11,5 x 5,6 x 2,3 cm, Gewicht 156 gr. inkl.
fest eingebautem Lithium-Ionen Akku.
Mit 256 Farben TFT-Farb-Display in der Größe 3,8 x 5,6 cm.
Externer Antennen-Anschluss und beleuchtete
Tastatur.
Wasserdicht kurzeitig bis 1 m nach Standard IPX7. USB-Anschluss für schnellen
Datentransfer.
Mit fest eingespeicherter
autoroutingfähiger Landkarte (= Atlantic Autoroute Basemap).
Es war das bisher einzige vollwertige Straßennavigations-System mit
automatischer Routenberechnung und Sprachausgabe in der Größe und dem Gewicht
eines Handgerätes. Sprachausgabe allerdings nur über externen Lautsprecher
mit Anschluss an Zigarettenanzünder zur Stromversorgung.
Infos bzw. eine FAQ zum Quest 1 und Quest 2 gibt es von Robert Elsinga
unter www.elsinga.net
a.) Quest (bzw. teilweise Quest 1 genannt)
Preis früher ca. 600 Euro.
Mit fest eingebautem Speicher mit 243 MB für detaillierte Karten-Daten von speziellen Garmin MapSource CDs/DVDs.
Um die Möglichkeiten des Autoroutings richtig
auszuschöpfen, ist jedoch die CityNavigator Europa mit den entsprechenden
Straßen-Feindaten erforderlich (bzw. früher CitySelect Europa). Diese war im
Lieferumfang enthalten.
b.) Quest 2
Preis früher ca. 780 Euro.
Es ist mit ca. 1,6 GB komplett vorinstallierter CityNavigator NT Karten von Europa ausgerüstet (NT = New Technology; Karten-Daten stark komprimiert).
Zusätzlich verfügt es noch über einen Speicher von 512 MB
für beliebige MapSource Karten.
Garmin
eMap
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Preis früher ca. 360 - 540 Euro
je nach Zubehörausstattung.
Kleines und kompaktes Gerät (Größe ca. 14 x 6 x 2 cm; ca.190 gr.) mit
großem Display
(5,6 x 4,3 cm).
Mit fest eingespeicherter europaweiter Straßenkarte (= „Basemap“ wie bei
12Map, III+ etc.).
Speicher-Erweiterung für zusätzliche detaillierte Kartendaten von Garmin
MapSource Produkten durch spezielle optional erhältliche Speicher-Chips
möglich. Allerdings sind diese Garmin spezifischen Chips recht teuer.
Im Handel waren 2 Ausstattungs-Varianten des eMap:
Ausführung „Standard“ und „DeLuxe“. Beim DeLuxe war im Preis ein 16 MB
Speicher-Chip (früher 8 MB) und ein PC-Verbindungskabel inbegriffen.
Akustischer Alarm, Anschluss für externe Antenne. Betrieb mit 2
Mignonzellen AA.
Externe Stromversorgung nur über Adapter möglich (z. B. im Kfz), da
Betriebsspannung 3 V wie bei eTrex-Reihe und Geko.
Gerät weder wasserdicht noch spritzwassergeschützt. Schutz
nur nach Standard IPX 2!
Beim eMap empfiehlt sich auf jeden Fall ein kostenloser Software-Update
auf die letzte Version 2.90 durchzuführen.
Garmin
NavTalk GSM
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Garmin
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Preis früher ca. 620 Euro; Farbe silber.
Größe 13,3 x 5,1 x 2,4 cm, sw-Display mit 4 Graustufen (Größe 3,2 x 3,8
cm), 170 gr. inkl. eingebautem Lithium-Ionen Akku, Tastatur beleuchtet.
Kein GPS-Handgerät für den klassischen Outdoor-Einsatz, aber für spezielle Anwendungsfälle eventuell von Interesse:
Das NavTalk ist ein Kombinationsgerät aus GSM-Telefon und GPS-Gerät mit automatischer Routingfunktion, Sprachausgabe (geführte Straßennavigation) und Telematikfunktionen für den europäischen Markt.
Mit fest eingespeicherter autoroutingfähiger
Landkarte (Atlantic Highway Basemap).
Fest eingebauter Speicher mit 16 MB für zusätzliche detaillierte Kartendaten
von speziellen Garmin MapSource CDs.
Die geführte Straßennavigation ist in Verbindung mit der Basemap und der
MapSource CitySelect bzw. CityNavigator CD/DVD möglich (im Lieferumfang
enthalten).
Garmin
PDA
Von Garmin waren bis vor kurzem eine ganze Reihe von PDA sowohl auf Basis Palm OS als auch auf Basis Pocket-PC mit Win-CE erhältlich.
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iQue 3600 |
1.) Garmin iQue 3000, 3200
und 3600
(Basis Palm OS)
Diese PDAs in der Größe ca. 7,2 x 12,7 x 2 cm arbeiten mit Palm OS 5.
Sie verfügen über einen voll integrierten 12-Kanal GPS Empfänger,
ausklappbare Antenne, externen Antennen-Anschluss, fest eingebauten Li-Ion Akku und große hoch auflösende
Farb-Displays.
Interner Speicher mit 32 MB, sowie Slot für SD/MMC-Karte. USB Cradle.
Neben den üblichen Funktionen eines Organizers bieten sie geführte Straßennavigation mit Autorouting und Sprachausgabe (über eingebauten
Lautsprecher).
MapSource CityNavigator bzw. früher CitySelect war
im Lieferumfang enthalten.
Palm OS 5 Programme von Dritt-Anbietern können genutzt werden (z. B.
Fugawi für Palm, TTQV + Pathaway, ...).
a.) iQue 3000
Preis früher ca. 550 Euro; Farbe silber.
Es war das neueste Einstiegs-Modell auf Palm-Basis.
Mit 5,4 x 5,4 cm kleineres Farb-Display als beim iQue 3600.
Lieferung mit vorinstallierter MapSource CityNavigator Karte auf 256 MB
MicroSD-Speicherkarte.
b.) iQue 3200
Preis früher ca. 500 Euro; Farbe silber.
Mit 5,4 x 5,4 cm kleineres Farb-Display als beim iQue 3600.
Inzwischen einfacher in der Ausstattung als das neue Einstiegs-Modell iQue 3000.
c.) iQue 3600
Preis früher ca. 640 Euro; inzwischen Auslaufmodell; Farbe silber.
Größeres Farb-Display mit 8,1 x 5,4 cm, Gewicht ca. 188 gr.
Mit zusätzlichen Ausstattungsdetails.
d.) iQue 3600a (Aviation Ausführung)
Preis früher ca. 950 Euro; Farbe silber.
Im Prinzip wie iQue 3600, aber in spezieller Aviation Ausführung.
Mit Jeppesen-Datenbank und einer auf Flugnavigation
abgestimmten Karte.
2.) PDA
auf Basis Pocket-PC (iQue M5/M4/M3)
Prinzipiell gleiche Funktionalität und Möglichkeiten wie bei den Palm-Geräten iQue3000/ 3200/3600, aber mit Windows Mobile 2003 (Pocket-PC mit Win-CE).
Größe 7,2 x 12,8 x 1,9 cm, Farb-Display mit 8,1 x 5,4 cm, 166 gr.
Ebenfalls mit voll integriertem GPS Empfänger, ausklappbarer-Antenne, externem Antennen-Anschluss, ausgestattet mit Lithium-Polymer Akku.
Interner Speicher mit 64 MB, sowie Slot für SD-Karte. USB-Cradle.
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e.) iQue M3
Preis früher ca. ??; Farbe silber.
Prinzipiell ähnliche Funktionalität und Möglichkeiten wie bei iQue M5, aber noch einfacher in der Bedienung über Antippen der Menü-Punkte mit den Fingern anstatt über einen Eingabe-Stift.
Insgesamt einfacher in der Ausstattung als der M5, jedoch mit gleicher
Größe des Displays.
Das Gerät wurde nur in den USA angeboten und inzwischen praktisch durch das
Modell M4 abgelöst, welches auch in Europa erhältlich gewesen ist.
f.) iQue M4
Preis früher ca. 650 Euro; Farbe silber.
Das neueste Modell dieser Reihe; prinzipiell ähnlich wie iQue M5.
GPS-Teil jedoch mit dem besonders empfindlichen SiRF 3
Empfänger bestückt.
Interner Speicher vorinstalliert mit MapSource CityNavigator Karten von
Deutschland und der Tschechei.
g.) iQue M5
Preis früher ca. 800 Euro, nicht mehr offiziell im Handel; Farbe silber.
Der iQue M5 war das erste Gerät dieser Modell-Reihe.
Inzwischen ist jedoch eher der iQue M4 als Top-Modell zu bezeichnen.
Offiziell ist das Gerät daher nicht mehr im Handel.
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cf Que 1620 |
h.) cf Que 1620
Preis früher ca. 290 Euro; Farbe schwarz.
12-Kanal CompactFlash GPS-Empfänger mit ausklappbarer Antenne
für den CF-Steckplatz Typ I/II eines Pocket PC (Gewicht 42 gr.).
Allgemeine Anmerkungen:
·
Nutzung des POI-Speichers für eigene Daten (Garmin
eTrex Venture, GPS 60/72/76, .....), oder auch des Kartenspeichers.
Einen Bericht/ Anleitung wie sich der POI-Speicher dieser Geräte (1
MB) auch mit eigenen Daten nutzen lässt (eigenen Waypoints), hat Thomas Hasse
verfasst: http://home.wtal.de/noegs/poi.htm
.
·
Unter der
englischsprachigen Garmin Homepage (http://www.garmin.com) sind,
neben allgemeinen Infos und Gerätebeschreibungen, die neuesten
Softwareversionen (Firmware) für die Geräte herunterladbar, sowie die
diversen Bedienungsanleitungen (für ältere Geräte nur in Englisch; für neue
Modelle auch hin Deutsch).
·
Garmin stellt deutlich mehr Geräte in den
unterschiedlichsten Ausführungen her, als von mir oben vorgestellt:
- Navigations-Geräte für’s Handgelenk wie die kompakten
„Foretrex“-Modelle.
- Für Sportler speziell die Garmin „Forerunner“-Modelle.
- Ganz speziell für Radfahrer die Modell-Reihe „Edge“.
- Speziell für Motorradfahrer die „Zumo“-Modelle.
- Für Straßennavigation (Fahrzeugeinsatz) die kompakten „nüvi“-Modelle.
- Für Flieger spezielle Avionik-Varianten (alle mit Jeppesen Flugkarten und
Datenbank).
- Für Marineanwendungen kompakte, aber auch spezielle große Modelle.
- Für spezielle Anwendungen OEM GPS-Geräte.
·
Es gibt außer Garmin noch ein paar Hersteller von
GPS-Geräten für den zivilen Nutzer, wie z. B. von Magellan www.magellangps.com ,
Silva www.silva.se ,
Lowrance www.lowrance.com
, Eagle www.eaglegps.com
, Holux www.holux-gps.de , Trimble www.trimble.com, ALAN Electronics www.alan-germany.com , Furuno www.furuno.com , Cobra www.cobra.com , Getac www.getac.com ...
Alle Angaben ohne Gewähr!!!
Die Wahl wird schwer fallen. Wie schon einmal gesagt, kann ich die
endgültige Kaufentscheidung niemandem abnehmen.
Bevor man sich für ein Gerät entscheidet, sollte man zunächst genau
überlegen, für welche Zwecke es benötigt wird. Sollen unterschiedliche
Einsatzprofile abgedeckt werden, wo liegt der Schwerpunkt?
Dementsprechend muss der zu schließende Kompromiss in die eine oder andere
Richtung verschoben werden.
Bei der Gerätewahl sind neben dem Verwendungszweck noch nachfolgende Kriterien zu berücksichtigen:
· Größe, Gewicht und natürlich Preis.
· Display-Größe und -auflösung/Farb-Display.
· Bedienbarkeit/Handhabung.
· Speicher-Kapazitäten für Wegpunkte, Routen, Track-Logs und ggf. Zusatzkarten („Map-Geräte“).
· Zusatz-Features wie barometrische Höhen-Messung und elektronischer Kompass.
·
„Map“-Gerät mit ladbaren Detailkarten/Auto-Routing.
· Strom-/Batterieverbrauch.
· Anschluss-Möglichkeit für externe Zusatz-Antenne, akustischer Alarm.
Wahl des Gerätes nach Einsatzzweck
Wie im Band 1 des „GPS-Handbuches“
in dessen Kapitel „Navigation und
Orientierung mit GPS“ erläutert, sollten wir beim Navigieren zwischen
vier grundverschiedenen Anwendungsfällen unterscheiden.
Entsprechend unterschiedlich sind dann
die Anforderungen an den GPS-Empfänger.
·
2 - Dimensionale Navigation mit einem „Vehikel“
(z. B. Segel- und Sportboot,
Schiff, Flugzeug, …).
·
2 - Dimensionale Navigation zu „Fuß“ querfeldein
(z. B. Wanderer, Bergsteiger, …).
·
1 - Dimensionale Navigation entlang einem „Pfad“
(= Straßen, Wege, Pfade, Bäche,
Flüsse, ...).
·
1 - Dimensionale „Pfad“-Navigation mit automatischem
Routing und einem „Fahrzeug“
(z. B. Auto, Motorrad, Fahrrad,
als Fußgänger).
Je nach Einsatz ergibt sich dann, mit welchem Navigations-Display, welcher
Anzahl und Auswahl für die Daten-Felder, und welcher Vorgehensweise die
gestellte Aufgabe am besten zu lösen ist.
Die 2-Dimensionale „Vehikel“ Navigation stellt die höchsten Anforderungen an
das Gerät.
So, nachdem die Verwirrung jetzt endgültig
komplett ist, viel Spaß und Ruhe beim Prospekte wälzen im stillen Kämmerlein.
Egal für welches Gerät Ihr Euch auch entscheiden werdet, es wird Euch auf
jeden Fall sehr viel Spaß, Freude und Nutzen bereiten.
Die Gehäuse der Handgeräte sind in der Regel nicht nur spritzwassergeschützt, sondern sollen sogar bis 1 m Tiefe für 30 Minuten wasserdicht sein.
Die GPS-Gerätehersteller, also nicht nur Garmin, orientieren sich bei der
Einstufung ihrer Geräte bezüglich dem Schutz vor Umwelt-Einflüssen nach
internationalen Normen.
Dabei wird zwischen 3 Klassen unterschieden: IPX 2, IPX 4, IPX 7.
Den Standard IPX 7 erfüllen z. B. die Garmin 12-er, II/III/V-er, Quest,
GPS 60/72/76, Colorado, eTrex-Modelle und Geko.
Das eMap erfüllt allerdings nur die Anforderungen
von IPX 2!
Vor allem bei „nassen“ Sport-Arten wie z. B. dem Paddeln würde ich jedoch ungeachtet der Klassifizierung dringend empfehlen, das Gerät stets in einem wasserdichten Schutzbeutel zu betreiben.
Stromversorgung
auf Motorrad und Mountainbike
(Vermeidung von Funktionsausfällen)
Erfahrene „GPS-Biker“ empfehlen am Motorrad immer eine externe
Stromversorgung vorzusehen und die Batterien raus zu nehmen.
Sonst kommt es wegen der Massenträgheit der Batterien zu Kontaktproblemen
während des Betriebs, und damit zu Funktionsausfällen.
Allerdings daran denken, dass ältere Geräte wie Garmin GPS 12-er, II/III-er wegen der internen Speicher-Batterie nicht längere Zeit ohne Stromversorgung (Batterien oder externe Versorgung) aufbewahrt werden sollten.
Mountainbiker können bei den Geräten mit voller Sicht auf die Batterien
(z. B. den Garmin Geko, eTrex, GPS 60/72/76, ...) einen kleinen
Holzkeil/Papierstreifen o. ä. hinter die Blechstreifen oder Kontakt-Federn
klemmen
(Halterung der Batterien). Damit werden Schwingungen in Längsrichtung
verhindert.
Bei den Geräten mit 4 Batterien (Garmin GPS 12-er, II/III/V-er) kann ein
Papierstreifen/„Tesa“-Film um die Zellen gewickelt werden, damit diese
strammer im Batteriefach sitzen, sowie ggf. noch die Kontakt-Federn am Deckel
unterlegen.
Interne Batterie oder Flash-Speicher zur
Speichersicherung
Bei allen Garmin-Modellen gehen bei einem Batterietausch oder längerer
Aufbewahrung keine Daten verloren.
Bei den Modellen der früheren 12-er Reihe und den II/III-ern erfolgt die
Speichersicherung durch eine fest eingebaute kleine Lithiumbatterie bzw.
-Akku.
Dieser kleine Lithium-Akku soll eine Lebensdauer von ca. 10 Jahren haben und lädt sich immer wieder auf, wenn ein Satz neuer Alkali-Batterien in das Gerät eingelegt wird (nicht aber bei Akkus!) oder an externe Stromversorgung angeschlossen wird (z. B. 12V).
Bei der Warnmeldung „Memory Battery Power Low“ einen neuen Satz
Alkali-Batterien einlegen (keine Akkus!), und bei ausgeschaltetem Gerät
mindestens 24 Stunden warten. Die Warnmeldung sollte dann eigentlich nicht
mehr erscheinen (siehe auch http://www.garmin.com/support/faqs/faq.jsp?faq=11).
Auch wenn die Akku-Funktion nicht mehr gewährleistet ist, soll diese
Lithium-Zelle als Kondensator wirken und einen Batterietausch ohne
Datenverlust ermöglichen.
Um die Speicherbatterie nicht über zu strapazieren (Kapazität soll für ca. 3 Monate reichen), empfiehlt sich beim Aufbewahren dieser Geräte immer die Mignon-Zellen (Alkali!) im Gerät zu belassen.
Ein Austausch ist bei den verschraubten Geräten der II/III-er Reihe
problemlos möglich (z. B. bei http://www.garmin.de),
nicht jedoch bei den 12-er Modellen mit ihrem verschweißten Gehäuse.
Bei den neueren Modell-Reihen wie eTrex, eMap, Geko, GPS 60/72/76/96, GPS
V, Quest, Colorado, … wird zur Daten-Sicherung keine interne Batterie
eingesetzt, sondern ein unempfindlicherer Flash-Speicher. Dies ist ein
Vorteil.
Es erfolgt natürlich ebenfalls kein Verlust von Daten.
Wird das Gerät für längere Zeit nicht benötigt, empfiehlt es sich bei
diesen Modellen eventuell die Batterien herauszunehmen.
Bei erneuter in Betriebnahme damit rechnen, dass es bis zur ersten
Positions-Bestimmung etwas länger dauern kann, da die Almanach Daten
inzwischen veraltet sind und die interne Uhrzeit im Gerät durch die
entnommenen Batterien sicherlich falsch sein wird.
Sollte das Gerät Schwierigkeiten beim Sat Empfang haben, erfolgen
Hinweismeldungen. Manche Geräte fragen u. a. nach: „Stored w/o Batteries“
bzw. „Ohne Batterien gelagert“?
Im Teil 1 hatte ich schon erwähnt, dass die Geräte zum Betrieb stets
einen freien Blick zum Himmel haben müssen.
Normales Glas, Kunststoffe (z. B. „Plastik“, GFK), Gewebe-Stoffe, ...
stören den Empfang jedoch nicht oder kaum merklich.
Für Anwendungsfälle bei denen dies nicht möglich ist, z. B. bei einer
Wanderung den zurückgelegten Weg (= Track-Log) aufzeichnen während das Gerät
geschützt im Rucksack steckt oder ggf. beim Betrieb im Auto, kann bei den
meisten Geräten eine Zusatz-Antenne angeschlossen werden.
Dies nur nicht bei dem Einstiegsmodell Garmin 12/72, der eTrex-Familie und
den Gekos – Abhilfe dagegen siehe weiter unten.
Kritisch sind v. a. Wald, Täler, Häuserschluchten etc.
Leistungsfähig und inzwischen erschwinglich sind die GPS Aktiv-Zusatzantennen (= mit eingebautem Verstärker). Sie sind kaum größer als eine Streichholzschachtel, ca. 60 Gramm leicht. Weiterhin gibt es sie noch in Mini-Ausführungen., ca. 3,5 x 2,5 x 1cm; 30 gr.
Hat das GPS einen freien Blick zum Himmel, können die Antennen den Empfang
kaum noch verbessern, aber z. B. im dichten Laubwald, in engen Tälern, in
Städten oder allgemein bei ungünstigen Empfangs-Bedingungen.
Auch bei den modernen Geräten mit 12 oder 14-Kanal Parallel-Empfänger kann es
da Schwierigkeiten geben.
Beim Kauf aber auf den passenden Geräte-Stecker und auch die
Versorgungsspannung der Antenne achten:
Garmin II/III/V-er „BNC“-Stecker; 12-er, eMap, Quest, GPS 60/76/96, Colorado,
„MCX“-Stecker.
Die neueren Geräte wie 12map, eMap, GPS 60/76/96, GPS V, Quest, Colorado
benötigen eine spezielle Antenne, da nicht wie früher üblich ca. 5V, sondern
nur ca. 2,5V Spannung an der Antennen-Buchse zur Speisung der Aktiv-Antenne
anliegen (ebenfalls MCX-Stecker bzw. BNC).
Zusatz-Antennen
für Geräte ohne Antennen-Anschluss
Es sind zudem Aktiv-Zusatzantennen erhältlich, die ohne eine
Steckverbindung zum GPS Gerät auskommen. Diese werden Re-Radiating-, Relais-
oder Wireless-Antennen genannt.
Damit sind sie v. a. für Geräte interessant, die über keinen
Antennen-Anschluss verfügen, wie z.
B. Garmin eTrex-Familie, Geko, GPS 72, 12er-Grund-Modell.
Da sie allerdings üblicherweise über die Zigarettenanzündersteckdose mit Strom versorgt werden, sind sie nur in Fahrzeugen einsetzbar.
Diese Aktiv-Antennen nehmen eingehende Satelliten-Signale auf, und leiten sie an eine kompakte Sende-Antenne am Ende des Kabels weiter.
Die so erneut abgestrahlten Informationen werden an Endgeräte, die sich in begrenzter Entfernung befinden, kabellos aufgenommen und wie gewohnt weiterverarbeitet.
Auf der englischsprachigen Garmin Homepage http://www.garmin.com
können unter „Updates & Downloads“ die neuesten Software-Versionen
(Firmware) für die Geräte heruntergeladen werden. Der direkte Link dorthin
lautet:
http://www.garmin.com/support/download.jsp
Dort ebenso für das Programm „MapSource“, sowie die „Preloaded POI
Database“ für die Geräte mit 1 MB Speicher für POIs (eTrex Venture, GPS
60/72/76), bzw. für die „Map“-Geräte die mit dieser Datenbank ausgeliefert
werden.
Es empfiehlt sich diese Seite regelmäßig zu besuchen, da mit den neuen
Firmware-Versionen der Geräte neue Funktionen zur Verfügung stehen, oder
Fehler („Bugs“) beseitigt werden.
Allerdings sind dem auch Grenzen gesetzt. Ein
Uralt-Gerät kann nicht in jedem Fall mit der aller neuesten Software bestückt
werden.
Generell besteht diese Möglichkeit auch nur bei
den 12-Kanal Empfängern, nicht aber bei den älteren 8-Kanal Multiplex Geräten
(z. B. GPS 38, II (ohne „+“).
Die „Basemap“ der „Map“-Geräte mit integrierter Landkarte (eTrex Venture (H)C(x)/Legend/Vista (alle Varianten), GPSmap60/76/96, Quest, GPS III/III+, 12Map, eMap, ...), bzw. die Daten der Geräte mit fest eingespeicherter Städte-Datenbank (bei 12XL, 12CX, II+), kann allerdings überhaupt nicht aktualisiert oder gegen die Version Europa/USA ausgetauscht werden. Da ist absolut nichts zu machen!!!
Schon die einfache Städte-Datenbank meines ersten Garmins, einem 12CX,
hatte mich damals begeistert.
Simulationen am heimischen PC mit „Moving-Map“/„GPS-Online“ auf GPS-Software
mit Kartendarstellung (Fugawi, TTQV, OziExplorer, …) haben dann verstärkt den
Wunsch aufkommen lassen, dies auch konkret zur Navigation/Orientierung in
meinem betagten VW-Bus umzusetzen.
Dazu wurde dieser mit einem kleinen kompakten Notebook ausgestattet.
Als GPS-Empfänger für das Notebook dient einfach mein derzeitiges GPS 76. Dieses wird wie am heimischen PC einfach über die serielle Schnittstelle angeschlossen.
Bei so einer Lösung hat man die Möglichkeit unterschiedliche Arten von GPS-Software, je nach Einsatzzweck, nutzen zu können. Also praktisch nach allen Seiten und für alle Möglichkeiten offen.
Wesentlich umfangreichere und detailliertere
Informationen zu
stellt das „GPS-Handbuch“ in dessen Band
2 bereit, das in gedruckter Form als
445-seitiges Taschenbuch im praktischen Format 12,3 x 19 cm zur Verfügung
steht.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Hier geht’s weiter zum
Teil 3: "GPS und PC - Software"
Hier geht’s gleich weiter zum Teil 4:
"Tipps und Hinweise"
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Grundfunktionen"
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© Ralf Schönfeld