erstellt:           Oktober 2001
überarbeitet:  13. Juni
2008

 

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Canadier und GPS Info - Seite
von Ralf Schönfeld

 

 

 

 

GPS Handgeräte in der Praxis

Teil 4: Tipps und Hinweise beim praktischen Einsatz

 

 

 

 

Mit einem GPS-Handgerät können noch mehr navigatorische Aufgaben gelöst werden als es die Grundfunktionen bereits erlauben.

Oder auch anders herum gesagt: Funktionen, welche die Geräte bieten, können auf recht vielfältige Weise eingesetzt werden.
Ganz praktisch und empfehlenswert ist zudem die parallele Verwendung eines Kompasses, am besten eines Spiegelkompasses mit verstellbarem Missweisungsausgleich. Aber auch ein einfacherer Lineal-Kompass ist zweckdienlich.
Aber Achtung: Ein GPS-Gerät kann einen Magnetkompass stören und zu erheblichen Missweisungen führen, wenn sich die beiden Geräte in unmittelbarer Nähe befinden.

GPS-Gerät in Praxis
Bild von www.garmin.de/

Nachfolgend ein paar Tipps und Hinweise, die beim Einsatz von GPS beachtet werden sollten, welche die Arbeit mit GPS und Karte erleichtern, sowie neue Möglichkeiten eröffnen.
Allerdings beziehen sich diese vor allem auf Handgeräte der Fa. Garmin, können aber sicherlich ebenfalls auf Empfänger anderer Hersteller übertragen werden, zumindest teilweise.

Ein Teil der aufgeführten allgemeinen Bedienungshinweise werden auch in anderen Kapiteln/Seiten erwähnt, sind hier aber nochmals alle zusammengefasst.

Je nach verwendetem Gerät ist eine andere Bezeichnung oder Menü-Führung als hier beschrieben möglich, oder die eine oder andere Funktion eventuell gar nicht verfügbar.

 

 

 

Inhaltsübersicht Teil 4  -  Tipps und Hinweise:

 

 

 

A.) Allgemeine Hinweise zum Gebrauch eines GPS-Handgerätes

           

 

B.) Möglichkeiten zur Lösung navigatorischer Aufgaben mit GPS

 

 

C.) Hinweise speziell zu Garmin GPS-Handgeräten

 

Weitergehende Infos/ Das „GPS-Handbuch“

 

 

 

 

A.) Allgemeine Hinweise zum Gebrauch eines GPS-Handgerätes

Nachfolgend einige grundlegende Dinge, die beim Gebrauch eines GPS-Gerätes beachtet werden sollten, sowie ein paar allgemeine Tipps und Hinweise bei deren praktischen Einsatz:

 

 

Karten-Datum/Karten-Bezugssystem/Map-Datum

Am GPS-Gerät ist stets(!!!) das Karten-Datum (= Karten-Bezugssystem; = Map-Datum) der verwendeten (Papier)-Karte einzustellen, wie z. B. WGS 84, Potsdam, CH-1903, Austrian Datum, RT90, NAD27, Pulkovo, usw.

Übrigens ist bei einer Karte mit aufgedrucktem geographischem Koordinaten-System von Länge und Breite das Map-Datum ebenfalls zwingend zu beachten, oder ebenso bei einem UTM-Gitter.

Bei Karten mit kleinem Maßstab (z. B. M 1:1 Mio; 1:2,5 Mio. etc.) spielt das Karten-Datum bezüglich der Positions-Genauigkeit keine Rolle mehr, da es in der allgemeinen Genauigkeit untergeht.
Mit der Einstellung WGS 84 wird man im Zweifelsfall zwar nicht ganz richtig, aber auch nicht total falsch liegen.

 

Was es grundsätzlich mit dem Karten-Datum auf sich hat siehe dazu Teil 1 von GPS Handgeräte in der Praxis unter „Das Karten-Datum (engl. Map-Datum)/ Besonderheit des WGS 84“.

 

 

Karten-Datum der russischen Afrika-Karten

 

Afrika-Reisende greifen sehr gerne auf die russischen Afrika-Karten zurück.
Allerdings ist das verwendete Karten-Datum „Pulkovo 1942“ (basiert auf dem Ellipsoid
Krassovsky_1940) in kaum einem GPS-Gerät eingespeichert.
Allerdings erlauben die meisten Geräte die Definition eines benutzerdefinierten User-Datum.
Für ein Garmin-Gerät sind folgende Eingaben für Pulkovo 1942 zu machen:

dx = 28  /  dy = -130  /  dz = -95  /  da = -108  /  df = 0,00480795 (Angabe ohne Gewähr).

Die Abweichung von Positionen mit WGS 84 beträgt je nach Region um die 150 bis 250 m.


 

Die Werte gelten nicht für Karten der anderen ehemaligen Ostblockländer, bzw. anders herum:
Falls Ihr andere Werte von dx, dy, dz für Pulkovo 1942 findet, so sind diese auf das S-42 (Pulkovo 1942) Datum bezogen, welches in vielen ehemaligen Ostblockstaaten verwendet wird/wurde (in Verbindung mit dem Gitter S-1942 (S42); z. B. in Polen, Tschechei, Rumänien, Ungarn, Albanien, …).

 

 

Das österreichische Bundesmeldenetz

 

Um mit den amtlichen österreichischen Karten ÖK50 oder ÖK25V arbeiten zu können, muss zumindest bei den Garmin Empfängern ein entsprechendes benutzerdefiniertes Positions-Format eingestellt/eingerichtet werden.
Das Bundesmeldenetz ist nicht als fertiges Koordinaten-System/Positions-Format wie das Deutsche Gitter oder Schweizer Gitter verfügbar.

Dabei ist aber zu beachten, auf welchen der 3 Meridian-Streifen M28, M31 oder M34 das jeweilige Kartenblatt Bezug nimmt.
Diese Information ist am unteren Kartenrand angegeben.
Für die Definition des Benutzer-Gitters sind bei einem Garmin folgende Einstellungen vorzunehmen:

 

 

                                                            Meridian 28                Meridian 31                Meridian 34

Längenursprung:                                E010°20,000‘              E013°20,000‘              E016°20,000‘
(Longitude Origin; Mittelmeridian;)
Skalierungsfaktor:                             1,0000000                   1,0000000                   1,0000000
(Scale; Maßstab)
Längenversatz:                                  +150000                      +450000                      +750000
(False Easting; Y-Versatz)
Breitenversatz:                                  -5000000                     -5000000                     -5000000
(False Northing; X-Versatz)

 

Zudem muss auch unbedingt das dazugehörige Karten-Datum (= Karten-Bezugssystem/Map-Datum) im Setup-Menü auf das österreichische System umgestellt werden. Dieses Karten-Datum wird bei den Garmin-Geräten unter dem Namen „Austria“ aufgelistet

 

 

 

Ein GPS-Empfänger ist kein Kompass

 

Stets beachten, dass ein GPS-Empfänger kein Kompass ist!!!
Mit einem GPS-Gerät kann beispielsweise eine Landkarte nicht wie mit einem Kompass eingenordet werden.
Auch auf der Kompass- oder Pointer-Seite der Geräte wird ein Kompass nur simuliert!!

Um die Richtung korrekt anzuzeigen, muss man sich bewegen. Nach dem Wegfall der künstlichen Verschlechterung SA (= Selective Availability; seit Mai 2000 nicht mehr aktiv) reicht hierfür bereits 1 km/h aus.

Bei Stillstand sind die angezeigten visuellen Werte falsch, also die angezeigte Pfeil-Richtung zum Ziel (= Peilung/Bearing), sowie die Markierung für die eigene Bewegungsrichtung (= Kurs über Grund/Track). Sie dürfen nicht(!!) zur Orientierung/Navigation herangezogen werden.

Einzig der angezeigte numerische Wert für die Peilung (Bearing), sowie die Entfernungsangabe zum aktiven Wegpunkt haben Gültigkeit (bei GOTO oder aktiver Route), nicht aber die Kursangabe zur eigenen Bewegungsrichtung (Kurs über Grund/„Track“).

 

Eine Ausnahme sind GPS-Empfänger mit eingebautem elektronischem Fluxgate-Kompass. Mit diesen sind Richtungs-Bestimmungen auch im Stand möglich.
Empfehlung: Diese Funktion nur zuschalten, wenn sie wirklich benötigt wird, da hoher Stromverbrauch.
Bei diesen Geräten aber nicht versäumen, nach jedem Batterie-Tausch und größerem Orts-Wechsel den elektrischen Kompass zu kalibrieren.

 

 

 

GPS-Gerät und separater Magnetkompass/
GPS-Gerät mit elektronischem Kompass    Stör-Einflüsse

 

Wie mehrfach erwähnt wird, kann die parallele Verwendung eines Magnetkompasses zum GPS durchaus nützlich und sinnvoll sein.

Aber Achtung:

Ein GPS-Gerät kann einen Magnetkompass stören und zu erheblichen Missweisungen führen, wenn sich die beiden Geräte in unmittelbarer Nähe befinden.

Zudem darauf achten, dass GPS und Kompass auf die gleiche Nordrichtung Bezug nehmen!!!

 

Ebenso beachten, dass der eingebaute elektronische Fluxgate-Kompass bei den Geräten wie Garmin Summit/Vista (alle Varianten), Geko 301, GPSmap60CS(x)/76S/76CS(x) und Colorado, sowie Magellan Meridian Platinum/manche eXplorist und Triton, Silva Multi Navigator etc. im Betrieb den gleichen äußeren Stör-Einflüssen unterliegt, wie bei einem mechanischen Magnet-Kompass.

 

 

Guter Satelliten-Empfang beim Wandern/ Bergsteigen etc.

 

Für eine Positions-Bestimmung ist stets ein guter Sat-Empfang Voraussetzung, d. h. ein möglichst ungestörter freier „Blick“ des Gerätes (bzw. dessen Antenne) zum Himmel. Je besser der Empfang, umso genauer kann auch die Position berechnet werden. Dies ebenfalls bei den besonders empfindlichen/empfangsstarken Modellen beherzigen(!!)
Die Verwendung einer externen Aktiv-Zusatzantenne ist prinzipiell schon empfehlenswert.

Soll beim Wandern/Bergsteigen der Track aufgezeichnet werden, empfiehlt sich eine Positionierung des Gerätes oben in der Deckelklappe des Rucksackes, oder ganz oben in einer Tasche am Schulter-Tragegurt.
Dabei wegen unterschiedlicher Antennenkonzepte die bevorzugte Lage für optimalen Empfang des jeweiligen Gerätes berücksichtigen.
Der Stoff des Rucksackes/der Tasche stört den Empfang nicht (allgemein Kunststoff nicht), der menschliche Körper dagegen schattet die Sat-Signale komplett ab.

Wesentlich für eine genaue Positions-Bestimmung ist neben der Anzahl der Satelliten (=Sats), vor allem deren günstige geometrische Verteilung am Himmel. Darüber kann hervorragend die Satelliten-Status Seite der Geräte Auskunft geben.

 

 

Zusatz-Antennnen

 

Eine genaue Positions-Bestimmung hängt wesentlich von einem guten Satelliten-Empfang ab, bzw. ob überhaupt ein Positions-Fix möglich ist.

Für zahlreiche Anwendungsfälle unter schwierigeren Empfangs-Bedingungen (z. B. im Auto, im Wald, im Gebirge etc.), ist deshalb die Verwendung einer zusätzlichen externen Aktiv-Antenne zu empfehlen.

Beim Kauf aber beachten, dass es verschiedene Anschluss-Stecker gibt (BNC, MCX), und die neueren Modelle wie Garmin 12Map, eMap, GPS 60/76/96, Colorado, GPS V, Quest nur eine Versorgungsspannung von 2,5 V liefern, und nicht wie früher von 5 V.

 

Für Geräte ohne Antennen-Anschluss (z. B. Garmin Basis 12-er, GPS 72, eTrex-Reihe, Geko) sind ebenfalls Aktiv-Zusatzantennen erhältlich, die ohne eine Steckverbindung zum GPS Gerät auskommen (= Re-Radiating Antennen).
Da diese allerdings in der Regel über die Zigarettenanzündersteckdose mit Strom versorgt werden (12 V), sind sie eigentlich nur in Fahrzeugen einsetzbar.

 

 

 

GPS unter Wasser/ beim Tauchen

 

Schon wenige Millimeter unter dem Wasserspiegel ist kein Satelliten-Empfang mehr möglich.
Zur Orientierung beim Tauchen/unter Wasser ist deshalb das GPS-System nicht geeignet.

 

 

 

Die Höhen-Information

 

Die Höhen-Angabe bezieht sich bei GPS-Empfängern prinzipiell auf den Ellipsoid WGS 84, und nicht auf die Meeres-Höhe NN (= Normal Null bzw. = Normalhöhen-Null NHN), wie bei Landkarten üblich.
Aber:
Zumindest bei den Garmin und Magellan Geräten trifft dies nicht zu, da diese Hersteller in ihre Geräte entsprechende Korrektur-Modelle abspeichern.

Die angezeigte Höhe gibt daher, im Rahmen der Mess-Genauigkeit, die reale Höhe über dem Meer an.
Trotzdem ist zu beachten, dass die Höhen-Anzeige systembedingt im Mittel etwa um den Faktor 1,7 ungenauer ist als die x/y Koordinaten der Positions-Bestimmung.
Zudem kann bei schlechtem Satelliten-Empfang die Höhen-Anzeige sehr stark schwanken.

 

Grundsätzlich darf an die Höhen-Anzeige jedoch keine zu hohen Ansprüche gestellt werden.
Bei scheinbar fehlerhafter Anzeige (z. B. negative Höhen-Angabe am Meer) liegt kein Geräte-Defekt vor!!

 

Kommt es auf exakte Höhen-Informationen an (z. B. beim Bergsteigen), empfiehlt sich die Verwendung eines separaten barometrischen Höhenmessers, oder dem Einsatz eines Gerätes, wo dieser integriert ist, wie z. B. Garmin eTrex Summit/Vista (alle Varianten), Geko 301, GPSmap60CS(x)/76S/76CS(x) und Colorado, sowie manche eXplorist und Triton von Magellan, Silva Multi Navigator.

 

 

Stromsparen bei Navigation mit Soll-Kurs/Peilung

 

Bei der Navigation entlang einer „Route“ oder zu einem aktiven Wegpunkt über die Funktion „GOTO“ kann Batteriestrom gespart werden, indem der vom GPS-Gerät angegebene Winkel für den Soll-Kurs (Desired Track/Course) bzw. die Peilung (Bearing) als „Marschzahl“ am Kompass eingestellt wird.

Dann wird mit Hilfe des Kompasses der nächste Wegpunkt angesteuert. Das GPS-Gerät bleibt während dessen ausgeschaltet.
Achtung: Unbedingt beachten, ob der Kompass mit Missweisungsausgleich arbeitet oder nicht, und am GPS-Gerät die entsprechende Nord-Referenz einstellen (geogr. Nord/True oder Auto/Magnetic-North)!!!

 

 

 

Stromversorgung auf Motorrad und Mountain-Bike

(Vermeidung von Funktionsausfällen)

 

Erfahrene GPS-Biker empfehlen am Motorrad immer eine externe Stromversorgung vorzusehen und die Batterien zu entfernen.
Sonst kommt es wegen der Massenträgheit der Batterien zu Kontaktproblemen während des Betriebs, und damit zu Funktionsausfällen.

Allerdings daran denken, dass ältere Geräte wie Garmin GPS 12-er, II/III-er wegen der internen Speicher-Batterie nicht längere Zeit ohne Stromversorgung (Batterien oder externe Versorgung) aufbewahrt werden sollten.

 

Mountain-Biker können bei den Geräten mit voller Sicht auf die Batterien (z. B. den Garmin Geko, eTrex, GPS 60/72/76, ...) einen kleinen Holzkeil/Papierstreifen o. ä. hinter die Blechstreifen oder Kontakt-Federn klemmen (Halterung der Batterien).
Damit werden Schwingungen in Längsrichtung verhindert.
Bei den Geräten mit 4 Batterien (Garmin GPS 12-er, II/III/V-er) kann ein Papierstreifen/„Tesa“-Film um die Zellen gewickelt werden, damit diese strammer im Batteriefach sitzen, sowie ggf. noch die Kontakt-Federn am Deckel unterlegen.

 

Trotz dieser Maßnahmen kann es weiterhin zu Funktionsausfällen kommen (z. B. GPS60-er/Colorado beim Mountain-Biken).

Ursache ist die Kontaktierung zwischen dem Batteriefach und der Hauptplatine des Gerätes (=> Kontakt nur durch Berührung).

Abhilfe: Gehäuse öffnen und eine Drahtverbindung an Plus- und Minus-Pol durch löten herstellen.

 

 

Einstellung des Interface-Menüs beim Übertragen von WPs/Routen/Tracks zum PC,
sowie bei Positions-Darstellung auf Routenplanern etc.

 

Zur Datenübertragung von Wegpunkten/Routen/Tracks vom GPS-Gerät zum PC/Notebook/PDA und umgekehrt, muss im Interface-Menü (Schnittstellen-Menü) von Garmin GPS-Geräten „GRMN/GRMN“, „GRMN/HOST“ oder „GARMIN“ ausgewählt werden (Bezeichnung je nach Gerät; 9600 Baud).

 

Für „Moving-Map“, d. h. Online-Darstellung der Position auf der Karte auf dem PC/Notebook/PDA (z. B. bei Routenplanern, den Top50, AMAP, SwissMap etc.), muss im Interface-Menü üblicherweise „None / NMEA => NMEA 0183 2.0“ oder „NMEA Out“ eingestellt werden (Bezeichnung je nach Gerät; 4800 Baud).

Stichwort allgemein: NMEA-Übertragungsprotokoll!!!

Beachten, dass neuere Geräte wie z. B. Garmin eTrex mit „C“ im Namen, Quest, Colorado keine NMEA-Daten mehr ausgeben, da sie über keine serielle RS232-Schnittstelle verfügen (=> NMEA basiert darauf).

Ausnahme:
Spezielle GPS-Programme wie Touratech-QV (TTQV), OziExplorer, Fugawi, MapSource u. a.
Dort funktioniert „Moving-Map“ (GPS-Online) auch mit der Einstellung „GRMN“, „GARMIN“ etc. (dort wird die PVT-Ausgabe genutzt).

 

Zudem die Einstellung des Karten-Datum am Gerät beachten!!!
Bei NMEA werden die Positions-Daten entsprechend dem eingestellten Karten-Datum am Gerät übermittelt.
Das kann eine Ursache für eine konstante Abweichung/Ungenauigkeit/Versatz sein. Die Routenplaner basieren in der Regel alle auf WGS 84.

 

Die Vorgehensweise ist bei Geräten anderer Hersteller analog, d. h. firmenspezifisches Protokoll bei der Datenübertragung; NMEA bei „Moving-Map“/„GPS-Online“.

 

 

MobileNavigator/CarNavigator und GPS-Handgeräte
(NMEA-Verbindung)

 

Üblicherweise wurden diese Navigations-Programme nur in Verbindung mit einer geeigneten GPS-Maus vertrieben.

Bei der NMEA-Anbindung des MobileNavigator/CarNavigator der Firma Distefora mit einem GPS-Handgerät treten häufig Schwierigkeiten auf, d. h. es kommt keine Verbindung zustande.

Diese Programme erwarten den NMEA-Datensatz „VTG“, den aber nicht alle GPS-Handgeräte liefern (z. B. nicht alle Garmin; u. U. kann ein Firmware-Update Abhilfe schaffen).
Mit „VisualGPS“ 
http://www.visualgps.net/VisualGPS/  kann beispielsweise der NMEA-Datenstrom gecheckt werden.

 

 

Update-Rate bei Microsoft AutoRoute 2001/ 2002/ 2003 erhöhen

 

Bei „Moving-Map“/Online-Darstellung der Position auf dem PC erfolgt eine Aktualisierung der Position bei den MS AutoRoute Versionen 2001/02/03 nur alle 15 Sekunden, das ist deutlich zu träge.

Einen Patch um die Update-Rate für diese MS AutoRoute Versionen von 15 auf 2 Sekunden zu verkürzen, ist unter http://gpssoft.homestead.com zum Downloaden.
Der Patch für 2001 und 2002 ist prinzipiell gleich, nur hat sich die Position der Bytes geändert.

 

Die Update-Rate im *.exe File kann auch selbst mit einem Hex-Editor verändert werden.

Dazu nach der Zeile „BF 98 3A 00 00 53 57 6A“ Ausschau halten, und dann die ersten 2 Bytes „98 3A“ für ein zwei Sekunden Update-Interval in „E8 03“ abändern, also in „BF E8 03 00 00 53 57 6A“.

 

Die beiden Hinweise sind für MS Street & Trips ebenfalls gültig (Ausführung von MS AutoRoute für englischsprachige Länder).
Bei den MS-AutoRoute Versionen 2000, sowie ab 2004 stellt sich das Update-Problem der Position nicht mehr.

 

 

Verbindung GPS-Gerät mit einem PDA

(Palm oder Pocket-PC)

 

Verfügen beide Geräte über eine serielle RS232-Schnittstelle (viele Garmin-Geräte sind damit ausgerüstet), können diese recht einfach miteinander verbunden werden. Dabei jedoch beachten, dass ein Null-Modem Kabel/-Adapter verwendet wird (Gender Changer).

Dies bedeutet, dass Daten-Ein- und -Ausgang jeweils gekreuzt werden müssen (am Beispiel 9-poliger Seriell-Stecker):

 

 

 

Speziell für die Verbindung von Palm-Organizern und Pocket-PCs sind Kabel bei Carsten Kurz erhältlich http://www.gpskabel.de  und bei  http://www.haid-services.de

Für einzelne Anschluss-Stecker von Garmin-Handgeräten siehe den Punkt „Beschaffung von Anschluss-Steckern für Garmin-Geräte“.

 

Verfügen beide Geräte nur über USB, ist eine Verbindung nach meinen derzeitigen Infos nicht möglich, da sowohl das GPS als auch der PDA beide als USB-„Clients“ fungieren.
Ein Anschluss von USB-Clients ist nur an USB-Hosts, also PC oder Notebook möglich. Eine Verbindung zwischen USB-Clients untereinander jedoch nicht.

 

 

 

Mit „Tracks“ individuelle Orientierungshilfen schaffen

 

Mit Hilfe eines geeigneten Kartenverwaltungs-Programms für den PC können „Track-Logs“ auch künstlich erstellt, und dann in das GPS Gerät übertragen werden.

Damit lassen sich für alle möglichen Anwendungsfälle ganz individuelle Landkarten („Basemaps“) auf der dynamischen Karten-Seite des Gerätes darstellen. Zur schnellen Orientierung ist das sehr praktisch.

Näheres zur Vorgehensweise auf der Seite „Mit Tracks zur eigenen Basemap“.
Über die Funktion „Route“ geht dies prinzipiell ebenfalls (siehe nächster Punkt).

 

 

 

Mit Hilfe einer Route eine „Basemap“ erstellen, oder Orientierungshilfen schaffen

 

Ähnlich wie mit „Tracks“, kann mit der Funktion „Route“ ebenfalls eine grobe individuelle Karte auf der Karten-Seite des GPS-Gerätes dargestellt werden.

Damit kann z. B. eine Straße, Eisenbahnlinie, Flussverlauf oder was auch immer auf der Karten-Seite angezeigt werden, um eine zusätzliche optische Orientierungs-Hilfe zu erhalten.
Man kann mit einer Route ebenso die ungefähre Ufer-Linie eines Sees oder die Küsten-Linie abbilden, aber auch sichere Zonen/Gefahrenzonen markieren.

 

Anmerkung:
Immer beachten, dass diese Route dann aktiv sein muss, damit sie auf der Karten-Seite sichtbar wird.
Über die Funktion „GOTO“ kann ggf. trotzdem navigiert werden.
Alle Funktionen der Navigations-Seiten stehen also uneingeschränkt zur Verfügung.

 

 

Eingabe von Wegpunkten und Routen im Simulator-Modus

 

Sollen sehr viele Wegpunkte von/in eine Papier-Karte übertragen oder Routen erstellt werden, empfiehlt sich die Verwendung des „Simulator-Modus“ (oder auch „Demo Mode“, „GPS Off“, „Use Indoors“, ... genannt).
Dabei ist der Sat-Empfangsteil ausgeschaltet, und es wird ca. 50% Energie eingespart.
Dies ist natürlich außerdem bei der Arbeit am heimischen PC ratsam.

 

Darüber hinaus können im Simulator-Modus bei vielen Geräten direkt auf der Wegpunkt- oder Navigations-Seite einfach die momentanen Positions-Koordinaten geändert, und dann als neuen Wegpunkt abgespeichert werden. Dazu die Funktion „MARK“ (o. ä.) betätigen.
Das ist zum einen sehr bequem, und da die Schreibweise der Koordinaten vorgegeben ist, ist die Möglichkeit bei der Eingabe Fehler zu begehen deutlich geringer.
Der Simulator-Modus ermöglicht aber keine Navigation!!! Wenn das Gerät nicht ausgeschaltet wird, unbedingt wieder den Betriebs-Modus ändern.

 

 

 

Scannen von Papierkarten

 

Zahlreiche Karten-Verwaltungs-Programme für den PC/Notebook gestatten das Einbinden von individuellem, selbst gescanntem Kartenmaterial (siehe hierzu ausführlich Teil 3 unter „GPS Softwareprogramme für den PC    die richtige Software für mich“).

Um die Datei-Größen im Rahmen zu halten, empfiehlt sich bei noch akzeptabler Optik ein Scan mit 150 dpi oder max. 200 dpi Auflösung und max. 256 Farben.

Zum Abspeichern der gescannten Karte hat sich das Grafik-Format „TIF“-Packbits Compressed oder „PNG“ gut bewährt.
Die TIF-Dateien sind zwar relativ groß, aber sie können Portionsweise in den Arbeitspeicher geladen werden. Es ist das bevorzugte Format für Fugawi und OziExplorer.
PNG-Dateien sind relativ klein. Dieses Format ist sehr gut geeignet für TTQV.

Generell nicht empfehlenswert ist jedoch „JPEG“ (*.jpg). Die Dateien sind zwar auf der Festplatte recht klein (hohe Kompressionsrate), aber im Gebrauch haben JPEG-Karten einen immensen Bedarf an Arbeitsspeicher (jpg wird generell in 16 Mio. Farben gespeichert).

 

Bitmap Dateien können z. B. sehr komfortabel mit dem Fotobearbeitungsprogramm COREL Foto House in das TIF Packbits Compressed Format mit 256 Farben umgewandelt werden (Tipp von Karl-Heinz Steininger     vielen Dank dafür).

Die einzelnen DIN A4 Schnipsel können bei Bedarf z. B. mit dem Bildbearbeitungsprogramm PanaVue http://www.panavue.com wieder zusammengesetzt werden. Um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen, am besten manuelles Stichen auswählen.
Ein Zusammensetzen ist mit manchen Grafik-Programmen ebenfalls möglich, oder auch mit Photo-Stich Programmen, wie sie manchen Digital-Kameras kostenlos beiliegen (Tipp von Gabriela Falco     vielen Dank dafür).

Am komfortabelsten ist der Scan-Service der Firma Touratech-QV  (http://www.ttqv.com).
Dort können im Auftrag Scans bis Größe DIN A0 durchgeführt werden (ggf. mit Kalibrierung).
Bei manchen Copy-Shops ist ein großformatiges Scannen ebenfalls möglich, einfach mal nachfragen.

 

 

Kartenexport von den Top50/ 200

 

Wie größere Kartenausschnitte aus den topographischen Karten CDs Top50/ 200 für andere Anwendungen exportiert werden können, beschreibt Thomas Hasse sehr ausführlich unter http://home.wtal.de/noegs/top-export.htm .
Wird ein Gitter bei der Top50 drübergelegt, ist das bei einer späteren Kalibrierung ganz hilfreich.

 

Ob die dort beschriebenen Verfahren mit der verwandten SwissMap 100 Version 1/2 ebenfalls funktionieren, kann ich jetzt nicht sagen    einfach ausprobieren.
SwissMap 25/50 und SwissMap 100 Version 3/4 gehen wegen geänderter Software/Daten-Format auf jeden Fall nicht.

 

Weitere nützliche Tipps zum Umgang mit den Top50 CDs stellt Thomas Hasse auf seiner Internet-Seite NOeGS in dessen kostenlosem „Top50-Handbuch“ bereit (PDF-Datei):
http://home.wtal.de/noegs/GPS-Handbuch-TOP50.pdf

 

 

 

GPS - Begriffe generell

 

Zahlreiche Begriffe aus der GPS-Welt mit Erklärungen hat Thomas auf seiner Seite http://noegs.de.tf unter dem „GPS Lexikon“ zusammengetragen.

 

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B.) Möglichkeiten zur Lösung von navigatorischen Aufgaben mit GPS

 

Nachfolgend ein paar Möglichkeiten, wie noch gezielter und vielfältiger die Grund-Funktionen eines GPS-Handgerätes eingesetzt werden können.

Auch wenn sich u. U. nicht alles bei Eurem Gerät in die Tat umsetzen lässt, so soll es doch Anregung geben, sich intensiver mit der Leistungsfähigkeit des kleinen elektronischen Helferleins auseinander zu setzen.

 

 

 

Orientierung ohne Karte wieder herstellen

 

Falls man ohne Karte die Orientierung verloren haben sollte, gibt es mehrere Möglichkeiten sich zu behelfen.
Um irgendwelche Anhaltspunkte zu bekommen, die Funktion „Nearest
Waypoints“ (= „nächstliegende Wegpunkte“) aufrufen.
In dieser Liste werden, je nach Gerät, die ca. 10 am nächsten liegenden WPs mit Entfernung und Richtung angezeigt (Anzahl je nach Gerät 9/10 oder 15).

Deshalb ist es auch empfehlenswert, bei der Vorbereitung einer Tour möglichst viele Wegpunkte vorab festzulegen. Dies geht mit so Programmen wie Fugawi, OziExplorer, TTQV, MapSource etc. sehr schnell und bequem).

 

Wurden keine WPs im Speicher hinterlegt, muss in der Wüste trotzdem nicht verhungert werden.

Die Funktion „TracBack“ (= „Rückweg finden“) kann selbst dann genutzt werden, wenn das Gerät unterwegs nur ab und zu sporadisch eingeschaltet wurde. Bei jeder dieser kurzen Positions-Bestimmungen wurde auch ein Track-Punkt im Speicher abgelegt, sofern die automatische Track-Aufzeichnung nicht bewusst deaktiviert worden ist.

 

 

Exakte Positions-Bestimmung mit Hilfe von Höhen-Linien
(z. B. im Gebirge)

 

Zur exakten Positions-Bestimmung ist vor allem im Gebirge oder stark hügeligen Gelände ein separater mechanischer (barometrischer) Höhen-Messer nützlich, oder ein Gerät, wo dieser integriert ist, wie z. B. Garmin eTrex Summit/Vista (alle Varianten), GPSmap60CS(x)/76S/76CS(x), Colorado, Geko 301, Silva Multi Navigator, manche eXplorist und Triton von Magellan.

Anhand der Höhen-Linien auf topographischen Karten, in Verbindung mit der Positionsangabe des GPS-Gerätes, kann so sehr präzise der Standort festgestellt werden.

Dies ist besonders im Gebirge praktisch, wegen der geringen horizontalen Entfernungen aber großen Höhen-Differenzen.
Die Höhen-Angabe des GPS-Gerätes selbst ist hierzu in manchen Fällen prinzipbedingt nicht genau genug, oder unter schwierigen Empfangsbedingungen wie manchmal im Gebirge.

Sollte die künstliche Verschlechterung der Sat-Signale je wieder aktiviert werden (= SA; Selective Availabilty), dann ist die Höhen-Information zur Navigation nicht mehr zu gebrauchen.

Allerdings beachten, dass es bei einem barometrischen Höhenmesser systembedingt bei Luftdruck-Schwankungen zu veränderter/ungenauer Höhen-Anzeige kommt. Deshalb unterwegs bei bekannter Höhen-Info den Höhenmesser stets nachkalibrieren, wie z. B. an Hütten, Jöchern, Gipfeln usw.
Dies ebenso bei den Kombi-Geräten Garmin eTrex Summit/Vista (alle Varianten), Geko 301, GPSmap60CS(x)/76S/CS(x), Colorado durchführen (=> Höhenwert manuell vorgeben; dieses v. a. zu Beginn der Tour), selbst wenn die Funktion „Autokalibrierung“ aktiv ist.

 

 

 

Entfernung zwischen 2 Wegpunkten berechnen

 

Liegen 2 Wegpunkte in der gleichen UTM-Gitterzone, kann deren Entfernung untereinander relativ einfach berechnet werden. Dies übrigens ebenfalls bei geodätischen Gittern/Nationalen Meter-Gittern innerhalb dem Bereich des gleichen Mittel-Meridians.

Das GPS-Gerät auf das UTM/UPS Koordinaten-System umstellen, auf die Wegpunkt-Definitionsseite gehen, und dann die Differenz der Rechtswerte von Wegpunkt 1 und Wegpunkt 2 bestimmen (= DR).

Ebenso die Differenz der Hochwerte der beiden WPs ermitteln (= DH). Eventuell auftretende Minuszeichen im Ergebnis einfach ignorieren.

Die Entfernung S zwischen den beiden Wegpunkten kann dann über S = n (DR 2 + DH 2), d. h. S ist die Wurzel aus DR im Quadrat und DH im Quadrat, metergenau berechnet werden.

Eine Berechnung über die geographischen Koordinaten Länge und Breite wäre natürlich ebenfalls möglich, aber doch aufwendiger.
Liegen die Wegpunkte jedoch im Bereich verschiedener Mittel-Meridiane (unterschiedliche UTM-Gitterzonen), kann die Entfernungs-Berechnung nur über die geographischen Koordinaten erfolgen.

 

 

 

Bestimmen von beliebigen Entfernungen im Gelände

 

Zwar kein spezielles GPS-Thema, aber in der Natur kommt es doch häufiger vor, dass man gerne die Entfernung zu einem weit entfernten Objekt wissen möchte.
Ein Schätzen ist oft schwierig und fehlerbehaftet.
Ein Leser meiner Webseite, der namentlich nicht näher genannt werden möchte, hat mir dazu die nachfolgende Beschreibung zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt    besten Dank dafür.

 

Für den Privatmann ist die Anwendung des Sinus-Satzes aus der Trigonometrie hierfür wohl die günstigste Lösung. Die Thematik ist leicht verständlich aufbereitet.
Die Beschreibung mit Skizze steht hier als Dateidownload im PDF-Format zur Verfügung.

 

 

 

Linie des Soll-Kurs bei Funktion „GOTO“ aktualisieren

 

Wird die Funktion „GOTO“ zu einem Wegpunkt ausgewählt, zeigen viele Geräte dann auf der Karten-Seite automatisch eine gerade Linie vom momentanen Standort (dort wo „GOTO“ gedrückt wurde) zu dem Zielpunkt. Diese Linie ist in der Regel der Soll-Kurs (Desired Track/DTK oder Course).

 

Bei manchen Geräten kann bzw. muss zwischen der Anzeige der Soll-Kurs-Linie („Course-Line“) und der Peil-Linie („Bearing-Line“) zu dem WP auf der Karten-Seite ausgewählt werden (Wahl der „Goto Line“/„Navigation-Line“).
In diesem Fall ist die Linie des Soll-Kurses (Course) im Setup-Menü der Map-Page einzustellen. Bei einigen Garmin-Empfängern ist sogar beides gleichzeitig möglich.
Die sichtbare Linie des Soll-Kurses auf der Karten-Seite kann nun ebenfalls zur Orientierung herangezogen werden.
Diese Linie des Soll-Kurses kann bei Bedarf sehr leicht in Bezug zum momentan eigenen Standpunkt aktualisiert werden, indem über die Funktion „GOTO“ einfach noch einmal der gleiche Wegpunkt ausgewählt wird.

 

 

Funktion „GOTO“ und „Route“ gleichzeitig ausführen

 

Auch wenn eine „Route“ zur Navigation aktiviert ist, kann trotzdem die Funktion „GOTO“ ausgeführt werden, wie z. B. zu einem ganz speziellen Wegpunkt der Route, oder zu einem x-beliebigen Wegpunkt als Abstecher von der Route.
Die Route bleibt trotzdem aktiv, aber die Funktion „GOTO“ hat eine höhere Priorität und dieser Wegpunkt wird zuerst angesteuert.

Alle Funktionen der Navigations-Seiten stehen also uneingeschränkt zur Verfügung.
Wird dieser bestimmte Wegpunkt dann erreicht, geht die Navigation bei den meisten Empfängern nach „Route“ wieder automatisch weiter.

 

 

Provisorische Entfernungsmessung unterwegs mit „MOB“

 

Zahlreiche Geräte verfügen über die Funktion „MOB“ (= „Mann über Bord“).

Dabei wird mit 2 Tasten-Betätigungen ein provisorischer Wegpunkt erzeugt (= MOB) und sofort automatisch „GOTO“ zu diesem Wegpunkt MOB ausgeführt (die graphische Zielführung erscheint). Außerdem kann damit unterwegs sehr schnell eine Entfernungs-Messung durchgeführt werden.

Zum Beispiel 1,35 km nach der Straßenkreuzung „xy“ soll rechts ein unscheinbarer Pfad in den Wald abzweigen.
Dann an der besagten Straßenkreuzung „xy“ MOB auslösen. Wenn jetzt weitermarschiert wird, wird auf der „Kompass“-Seite die Entfernung zu MOB angezeigt. Bei 1,35 km die Augen nach dem Abzweig offen halten.

Die neueren Garmin Geräte verfügen alle über die Seite „Trip-Computer“ bzw. „Reise-Rechner“.

Mit der Anzeige und dem Zurückstellen von „Odometer“ kann ebenfalls die Entfernung einer bestimmten Teil-Strecke angezeigt werden, erfordert aber mehr Aufwand.
Anmerkung:

Reset von „Trip Data“ bzw. „Trip Odometer“ ist dafür nicht so empfehlenswert, da noch andere Daten gelöscht werden.

 

 

Navigation nach Sonne und Zeiger-Uhr, oder mit einer Nadel

Hat jetzt nichts mit GPS zu tun, aber der Vollständigkeit halber, falls mal das fleißige elektronische Helferlein den Dienst verweigern sollte und kein Kompass zu Verfügung steht.

Um dann die Himmelsrichtung provisorisch zu bestimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, z. B.:


1.)  Nach der Sonne mit einer Zeiger-Uhr.

In hohen und auch in mittleren Breiten kann dieses Verfahren für eine Grob-Orientierung eingesetzt werden, nicht jedoch in niedrigen Breiten.

Hierbei wird die Uhr so gehalten, dass der Stunden-Zeiger auf die Sonne zeigt. Dann zeigt die Winkel-Halbierende zwischen dem Stunden-Zeiger und „12-Uhr“ nach Süden.
Die Richtung ist vormittags im Uhrzeigersinn, nachmittags entgegen dem Uhrzeigersinn.

 

2.)  Mit einem provisorischen Nadel-Kompass.

Hilfreich ist ein kleines Näh-Set, denn die Stahl-Nadeln sind fast immer etwas magnetisch. Wird eine Nadel in einer Richtung an Stoff gerieben, wird diese vorübergehend magnetisch.

Kann sie dann in einer windgeschützten Pfütze oder einem Teller frei schwimmen, dient sie als behelfsmäßiger Kompass. Damit sie nicht untergeht, die Nadel etwas einfetten, oder durch ein Stückchen Holz, Rinde oder Papier stechen. Die freie Drehung darf jedoch nicht behindert werden.
Gegenstände, die zu Nadelabweichungen führen könnten, müssen sehr weit entfernt gehalten werden.
In ca. einer Minute richtet sich die Nadel sehr zuverlässig nach magnetisch Nord aus. Den Versuch vorsichtshalber mehrmals wiederholen, eventuell auch noch mit einer anderen Nadel.

 

=> Aus dem empfehlenswerten Grundlagenbüchlein „Orientierung mit Karte, Kompass, GPS“ von Wolfgang Linke; erschienen im Delius Klasing Verlag; ISBN 3-512-03259-1; ca. 16,90 Euro; derzeit 13. überarb. Auflage.
Übrigens veranstaltet Wolfgang Linke jedes Jahr im Frühjahr und Herbst ein Orientierungs-Wochenende im Allgäu.
Info unter wlinke-or@freenet.de .

 

 

Karte mit geographischen Koordinaten    Wegpunkte ermitteln

 

Die Übertragung von Koordinaten in eine Landkarte nur mit dem geographischen Koordinaten-System von Länge und Breite in Grad, Minuten und Sekunden ist gar nicht so einfach.

Durch die trapezförmigen, nordwärts/südwärts immer enger werdenden Maschen, lassen sich nicht wie bei rechtwinkligen Meter-Gittern (z. B. UTM, Gauß-Krüger-Gitter, Schweizer-Gitter, Swedish-Grid), die praktischen Netzteiler oder Planzeiger einsetzen.

Wie man sich mit Karte, Lineal und Taschenrechner bewaffnet rechnerisch behelfen kann, ist auf der extra Seite „Rechnerische Ermittlung von Koordinaten und Positionen auf einer Landkarte mit geographischem Gitter“ beschrieben.

Achtung: Unbedingt vor(!!) dem Ablesen oder dem Eingeben von Koordinaten das Karten-Datum (= Karten-Bezugssystem/ Map-Datum) der verwendeten Karte am Gerät einstellen. Siehe hierzu den Punkt „Karten-Datum/ Karten-Bezugssystem/ Map-Datum“.

 

 

Karte mit nationalem Gitter oder UTM-Gitter    Wegpunkte ermitteln

 

Die Übertragung von Koordinaten in eine Landkarte mit einem rechtwinkligen (geodätischen) Koordinaten-System (UTM oder ein Nationales Meter-Gitter) ist relativ einfach und bequem.

 

Eine Einführung in die Handhabung des UTM-Gitters und dem Einsatz von Netzteilern und Planzeigern als Hilfsmittel zum Festlegen von Wegpunkten, ist auf der separaten Seite „Rechtwinklige nationale Koordinatensysteme - Einsatz mit dem GPS-Gerät am Beispiel UTM-Gitterzu finden.
Die prinzipielle Vorgehensweise ist zudem auf andere nationale Metergitter übertragbar (Gauß-Krüger-Gitter, Schweizer Gitter,  Swedish Grid etc.).

Achtung: Unbedingt vor(!!) dem Ablesen oder dem Eingeben von Koordinaten das Karten-Datum (= Karten-Bezugssystem/ Map-Datum) der verwendetem Karte am Gerät einstellen. Siehe hierzu den Punkt „Karten-Datum/ Karten-Bezugssystem/ Map-Datum“.

 

 

Hilfsmittel für die Arbeit mit Papierkarten
(Winkelmesser, Maßstabslineal, Netzteiler, Ecklineale, Planzeiger, ...)

 

Ein paar nützliche „Helferlein“ für die Arbeit mit Papier-Karten wie eine Maßstabstabs-Tabelle, ein Maßstabs-Lineal und einen Winkelmesser im PDF-Format zum Downloaden gibt es auf der Seite NOeGS von Thomas Hasse unter http://noegs.de.tf/wayrout.htm .
Mit der Maßstabs-Tabelle z. B. können „wahre“ Entfernungen aus Kartenlängen [cm] ermittelt werden und umgekehrt.

 

Vorlagen von Netz-Teilern und Ecklinealen für die Kartenarbeit mit Meter-Gittern (z. B. UTM, Gauß-Krüger Gitter, Schweizer Gitter, Schwedisches Gitter etc.) können bei „Map Tools“ http://www.maptools.com im PDF-Format kostenlos heruntergeladen werden (Free PDF MapTools auswählen).

Diese dann beispielsweise auf eine Folie kopieren bzw. ausdrucken.
Um Positionen auf der Karte genau und schnell bestimmen oder herauslesen zu können, sind diese sehr praktisch.

Hervorragende präzise Planzeiger für den Maßstab 1:50 000, 1:80 000 und 1:100 000 stehen direkt hier zum Download bereit: 1:50 000 ; 1:80 000 ; 1:100 000
Diese hat mir dankenswerterweise Dirk Köhler zur Verfügung gestellt !!!

Anmerkung:
Beim M 1:50 000 musste Dirk die Skalenbeschriftung teilweise nach innen verlegen, um einen Ausdruck auf DIN A4 zu ermöglichen.
Bei diesem Maßstab vorsichtshalber überprüfen, ob der Druck maßstabsgerecht erfolgt (jeweils Länge der beiden Schenkel checken).

 

 

 

Hinweis auf weitere Tipps

Weitere nützliche Tipps zur Navigation mit GPS und Landkarten auf der Seite NOeGS von Thomas Hasse unter  http://home.wtal.de/noegs/gps-tipps.htm .

 

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C.) Hinweise speziell zu Garmin GPS-Handgeräten

 

Anbei noch ein paar Bemerkungen, die speziell nur die Garmin Geräte betreffen:

 

 

Eigenschaften/ Nachteile von „Saved-Tracks“

 

Die neueren Geräte-Generationen wie 12Map, III+/V, eMap, eTrex, Geko, GPS 60/72/76/96, .... ermöglichen, einen aufgezeichneten Track-Log (= Active-Track) als einen „Saved-Track“ abzuspeichern, um Platz für weitere Kursaufzeichnungen zu schaffen. In der Regel können 10 oder 20 solcher „Saved Tracks“ gespeichert werden.

Jedoch beachten, dass dabei die Anzahl der Trackpunkte stark reduziert wird (je nach Modell und Software-Stand auf max. 125/250/500/750 Trackpunkte), und nahezu bei allen Geräten sämtliche Zeit-Informationen unwiderruflich wegfallen (Datum/Uhrzeit).
Eine große Ausnahme scheint diesbezüglich die Geko-Reihe zu sein (Zeit-Infos bleiben erhalten).

Dadurch sind aber nachträglich am PC keine Auswertungen bezüglich Geschwindigkeit oder Datum/Zeit mehr möglich, und die ursprüngliche Kursaufzeichnung wird durch das Ausdünnen von Track-Punkten teilweise stark geglättet.
Die zurückgelegte Entfernung ist damit ebenfalls nicht mehr exakt auszuwerten.

Für die Funktion „TracBack“ wird bei diesen Geräten auf einen gespeicherten „Saved Track“ zurückgegriffen.

 

 

 

Genauigkeit/Aktualisierung der „Basemap“ bei Garmin-Geräten mit integrierter Karte

 

Die „Basemap“ von Europa ist leider häufig nicht besonders genau (GPS 12Map, III+/V, eMap, eTrex-Modelle mit integrierter Karte, GPSmap60/76, Quest ...).

Es treten teilweise erhebliche Abweichungen zwischen der tatsächlichen Position und der angezeigten Lage auf dem eingespeicherten Straßen-Netz auf. Dies ist leider so aufgrund begrenzter Speicher-Ressourcen und es liegt kein Geräte-Defekt vor.

 

Die Basemap ist zudem fest eingespeichert und kann nicht verändert, aktualisiert oder überschrieben werden (z. B. bei den in den USA gekauften Geräten).
Eine Ausnahme bilden lediglich die iQue-PDAs (Basis Palm/Pocket-PC).

Genaues und auch detaillierteres Kartenmaterial bieten nur die optional erhältlichen Garmin MapSource CDs/DVDs.

 

 

 

Nutzung des POI-Speichers oder Kartenspeichers für eigene Daten

 

Einen Bericht/Anleitung wie sich der POI-Speicher (1 MB) der Geräte eTrex Venture, GPS 60/72/76, .... auch mit eigenen Daten nutzen lässt (eigenen Waypoints), hat Thomas Hasse verfasst: http://home.wtal.de/noegs/poi.htm .
Diese Vorgehensweise ist ebenso bei „Map“-Geräten mit Kartenspeicher anwendbar.

 

 

Interne Speicherbatterie bei Garmin 12-er, II/ III-er etc.

 

Sollte die Warn-Meldung erscheinen, dass die interne Speicher-Batterie schwach/erschöpft ist („Memory Battery Power Low“), hilft häufig das Einlegen eines Satzes neuer guter Alkali-Batterien.

Werden neue Batterien eingelegt, versorgt sich die interne Speicher-Zelle zunächst mit „Saft“. Wegen der geringeren Spannung bei Entladebeginn jedoch nicht bei Akkus!!
Dann bei ausgeschaltetem Gerät mindestens 24 Stunden warten. Die Warnmeldung sollte dann nicht mehr erscheinen. Siehe auch http://www.garmin.com/support/faqs/faq.jsp?faq=11

Diese Geräte sollten zudem immer mit eingelegten Alkali-Batterien gelagert werden.
Ist der Austausch der Speicher-Batterie bei einem 12-er trotzdem erforderlich, werden in Deutschland gekaufte Geräte gegen Vorlage der Rechnung/ Kaufnachweis jedoch von Garmin Deutschland  http://www.garmin.de  auf kulante Weise getauscht, da die Gehäuse der 12-er Reihe verschweißt sind, und nicht geöffnet werden können (bei den II/III-er kann das Gerät aufgeschraubt werden).

 

Bei den neueren Geräten wie eMap, eTrex- und GPS 60/72/76-Reihe, GPS V, Geko, Quest, Colorado, … erfolgt die Speichersicherung durch einen Flash-Speicher ohne zusätzliche Batterie.

 

 

 

Gehäuse öffnen beim Garmin 12-er Reihe/ eMap

Die Gehäuse der früheren 12-er Reihe sind verschweißt und können nicht geöffnet werden (z. B. zum Tausch der internen Speicher-Batterie).
Ist der Tausch erforderlich, werden in Deutschland gekaufte Geräte von http://www.garmin.de auf kulante Weise ausgetauscht (Rechnung vorlegen).

Das Gehäuse des eMap dagegen kann ggf. geöffnet werden (Tipp aus der Newsgroup maus.technik.gps):

Die Gehäuse-Hälften sind zusammen geclipst. Man muss zuerst die Mutter der Antennen-Buchse lösen, dann mit dem Fingernagel (wenn er lang genug ist) versuchen in die Fuge zwischen den Hälften einzudringen und dann den hinteren Deckel vorsichtig anheben. Dabei ist darauf zu achten, dass die Kanten am Batterie-Fach ebenfalls etwas frei gebogen werden.

 

 

 

Software-Update eines Garmin GPS-Empfängers

 

Die Software/Firmware eines Garmin Empfängers wird laufend weiterentwickelt (neue Funktionen, Fehler/„Bugs“ beseitigt).
Die Aktualisierung eines Gerätes auf den neuesten Stand kann selbst und kostenlos durchgefüh
rt werden.
Die erforderlichen Dateien sind hier erhältlich: www.garmin.com/support/download.jsp

Allerdings ist dies nur bei den 12-Kanal Parallel Empfängern möglich, nicht aber bei den älteren Multiplex-Geräten.

 

 

MapSource startet nicht mehr    Fehlermeldung

Erscheint nach der Installation von gekauftem MapSource Kartenmaterial (=> z. B. Topo Österreich, Top Frankreich …. ) beim Starten von MapSource diese Fehlermeldung
There is a problem with the MapSource registry. Please re-install MapSource and start it again
und das Programm selbst startet nicht mehr, so kann
folgende Ursache vorliegen:

 

Sehr häufig tritt bei der Installation der „Back-Slash-Bug“ auf.

Es liegt ein Fehler in der Windows-Registry vor (der Anwender ist dabei völlig unschuldig). Der Backslash fehlt 2 Mal in der Registry der installierten Karte.

 

Dazu ein Beispiel
(=> Anmerkung: Die „FAMILY_Nr.“ ist abhängig vom Produkt; „706“ z. B. bei der Topo Österreich V1).
Gehe also in der Registry zu

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Garmin\MapSource\Families\FAMILY_706\
Dann den fehlenden Backslash einmal in IDX und einmal in MDR nachtragen (=> durch Doppelclick auswählen und mit OK bestätigen). Dort muss stehen:

Laufwerksbuchstabe:\Garmin\FAMILY_706\product.mdx und
Laufwerksbuchstabe:\Garmin\FAMILY_706\MDRMAP.IMG
=> Die beiden fetten und unterstrichenen „\“ oben fehlen derzeit in der Registry.

Eine Deinstallation und erneute Installation von MapSource behebt das Problem nicht!!!
Die fehlerhaften Registry Einträge müssen entweder korrigiert oder entfernt werden. Erst danach funktioniert MapSource wieder.

 

 

 

Unplausible Fehlermeldung bei Kartenübertragung   zu wenig Speicherplatz

 

Falls es bei der Kartenübertragung zu einer paradoxen Fehlermeldung ähnlich dieser kommen sollte
Das Kartenmaterial hat die Größe 130MB, auf dem Ziel Datenträger sind allerdings nur 989MB verfügbar
(=> in Wirklichkeit also genügend Speicherplatz zu Verfügung steht), dann ist mind. 1 der zu übertragenden Kartenkacheln defekt.

 

Dieser Fehler tritt sehr häufig bei der Topo Österreich V1 auf. Übeltäter ist die Kachel Nr. 113.
Diese Kachel bei der Auswahl weglassen und die Übertragung wird problemlos von statten gehen.

 

 

 

Batteriestrom sparen bei Geräten mit elektronischem Kompass

 

Der eingebaute elektronische Fluxgate-Kompass bei den Geräten eTrex Summit/Vista (alle), GPSmap60CS/76S/CS, Geko 301, Colorado hat einen recht hohen Strombedarf.
Müssen nicht unbedingt im Stand Richtungen/Peilungen bestimmt werden, den elektronischen Kompass deshalb im Setup-Menü generell abschalten. Über länger gedrückt halten der „Page“-Taste, kann der elektr. Kompass trotzdem jederzeit schnell an- und auch wieder abgeschaltet werden.

 

Keinen nennenswerten Mehrverbrauch hat der elektronische Kompass dagegen bei den GPSmap60CSx und 76CSx, also den Geräten mit SiRF 3 Empfänger-Chip.

 

 

 

Beschaffung von Anschluss-Steckern für Garmin-Geräte

 

Bei der Fa. Garmin sind für den seriellen Daten-Austausch mit dem PC über die RS232-Schnittstelle (= COM-Port) und/oder für die externe Stromversorgung nur komplette Kabel mit Anschluss-Stecker für die Geräte erhältlich; alles ziemlich teuer.

Einzelne Stecker für individuelle Lösungen und Basteleien werden jedoch nicht geführt.

 

Über „Pfrancs“ sind jedoch auf der ganzen Welt nachgebaute Stecker einzeln für Garmin 12-er Reihe, II/III/V-er, GPS 60/72/76/96 (runder Stecker; pPlug) und eMap, eTrex, Geko (flacher Stecker; ePlug) erhältlich. Ebenso für die Modelle Rino (rPlug).

Wie der Bestellvorgang abläuft ist im Teil 3 unter „Datenkabel GPS zum PC  -  Kaufen oder selber basteln“ erwähnt.

 

 

Persönlicher Begrüßungsbildschirm

 

Anstatt der Warn-Hinweise nach dem Einschalten der Geräte, können bei manchen Garmin Handgeräten diese durch einen eigenen entworfenen Text ersetzt werden (z. B. Name Besitzer/Adresse/Telefon/etc.).
Dies kann hilfreich sein, wenn das Gerät verloren wird, oder abschreckend für einen Diebstahl sein.

 

Eines dieser Programme ist z. B. GpsWarn www.milvang.no/gps/GpsWarn.html für eTrex Venture/ Mariner/Legend/Vista und alle Geräte der GPS 72/76-Reihe mit Graustufen-Display, sowie das Programm MeMap http://ourworld.compuserve.com/homepages/gilles

Letzteres funktioniert wohl zusätzlich beim GPS176, GPS V, StreetPilot III, ...

Bei allen beiden sind unbedingt die Hinweise der Autoren zu beachten, welche Geräte unterstützt werden und welche nicht; ggf. muss selbst ausprobiert werden.
Achtung: Diese Programme sind nicht von Garmin, Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr!!!

 

Bei einigen Modellen werden nun von der Original Garmin-Firmware ebenfalls Infos zum Geräte-Besitzer unterstützt (Texteingabe im Setup-Menü für die Grund-Einstellungen; z. B. beim eTrex Vista mit Graustufen-Display).

 

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Alle Angaben ohne Gewähr.

 

 

 

Ein besonderer Dank an Thomas Hasse  http://noegs.de.tf für die Durchsicht des Manuskriptes, sowie dem Beisteuern einiger wertvoller Tipps und Hinweise.

 

 

 

Weitergehende Infos/ Das „GPS-Handbuch“

 

Wesentlich mehr und detailliertere „Tipps und Hinweise“ stellt neben weiteren Themen-Blöcken zu GPS

das „GPS-Handbuch“ in dessen  Band 2 bereit, das in gedruckter Form als 445-seitiges Taschenbuch im praktischen Format 12,3 x 19 cm zur Verfügung steht.

 

 

Hier geht’s zurück zum Teil 1: "Allgemeines und Grundfunktionen"

Hier geht’s zurück zum Teil 2: "GPS – Geräte, die Hardware"

Hier geht’s zurück zum Teil 3: "GPS und PC-Software"


 

 

 

Copyright beim Verfasser:                                 Zurück zum Seitenanfang                                  Zurück zur GPS Info-Seite
© Ralf Schönfeld