erstellt:           28. Juli 2002
aktualisiert:    06. Juli 2003

 

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Canadier und GPS Info - Seite
von Ralf Schönfeld

 

 

 

 

Vergleich Garmin eTrex Vista und GPSmap76S

 

 

 

 

Allgemeines

Das Spitzenmodell der eTrex Reihe, der Vista, und das Spitzenmodell der GPS76-Reihe, das GPSmap76S, verfügen über eine nahezu identische Basisausstattung.
Beide Geräte verfügen über einen integrierten elektronischen Fluxgatekompass, der auch Richtungsbestimmungen im Stand erlaubt, sowie einen integrierten Barometer.
Durch den Barometer können Luftdruckveränderungen über der Zeit aufgenommen und als Plot angezeigt werden. Vor allem aber basiert die Erfassung von Höheninformationen über die barometrische Höhenmessung, und ist damit unabhängig von schlechtem oder gar keinem Sat-Empfang (z.B. beim Bergsteigen).

Die Berechnung der Höhe aus den Satellitensignalen ist aufgrund des verwendeten mathematischen Modells grundsätzlich im Mittel um ca. den Faktor 1,7 als die horizontale Positionsbestimmung, und reagiert mit Ungenauigkeit besonders empfindlich auf Empfangsstörungen.
Da Wegpunkte und die Kursaufzeichnung (Track-Log) bei den neueren Gerätegenerationen generell mit der Höheninfo abgespeichert werden, ist für manche Anwender eine möglichst lückenlose und exakte Höhe für spätere Auswertungen schon von Interesse (z.B. für Höhenprofil; Wanderer, Mountainbiker, Gleitschirmflieger, ...).

Weiterhin verfügen beide Geräte über den gleich großen Speicher von 24MB, auf den sich Kartenfeindaten von den Garmin MapSource CDs übertragen lassen.
Wie bei allen anderen Map-Geräten auch, können aber hier ebenfalls nur dies speziellen Garmin MapSource Daten geladen werden, nicht aber beliebiges topographisches Kartenmaterial.

Durch die umfangreiche Ausstattung erfreuen sich die beiden Modelle großer Beliebtheit, und sind sehr begehrt.
Wo liegen jetzt aber die Stärken und Schwächen, bzw. die wesentlichen Unterschiede der beiden Konkurrenten ?  Welches Gerät für welchen Zweck ?
Bei dem Vergleich nehme ich ab und zu auch Bezug auf meinen Garmin 12CX. Dieses Gerät bin ich besonders gewohnt, und zudem wird die GPS76-Reihe langfristig die bewährte 12-er Reihe ablösen.
Zudem beziehe ich mich auf die momentan aktuellen Firmware-Versionen mit Stand 04/03.
Beim Vista ist dies die Version 3.20, und beim GPSmap76S die 3.21.
Ein Update der Firmware ist grundsätzlich problemlos möglich. Näheres dazu siehe im Teil 2Firmware/ Software Update eines Garmin Empfängers“.
Prinzipiell lassen sich die Aussagen im wesentlichen auch auf die anderen eTrex-Modelle mit Clickstick (Venture/ Legend), sowie die
anderen Geräte der GPS76-Reihe übertragen.
Anmerkung:
Zur Zeit fehlen noch die entsprechende Screenshots von den diversen Anzeigeseiten der Gerätedisplays.

 

 

 

Größe, Gewicht, Bedienung

Sofort ins Auge sticht der Größenunterschied der Beiden.

Größenvergleich
Garmin eTrex Vista und GPSmap76S

Mit nur 11,2 x 5,1 cm ist der Vista ein überaus leistungsfähiger kleiner Kraftzwerg, der durch seine stattliche Höhe „bullig“ wirkt.
Der GPSmap76S dagegen ist mit seinen 15,7 x 6,9 cm ein ziemlich großer „Fladen“, der dabei aber flach und zierlich aussieht.
Eine optische Täuschung wie ein direkter Höhenvergleich zu Tage bringt, und auch die Maßangaben belegen (Vista 3,1 cm, GPS76 3,0 cm).
Ein Garmin 12 fällt mit 14,7 x 5,3 x 3,1 cm etwas kleiner aus wie der neue große Bruder GPS76, der mit seinen Abmessungen schon die oberste Grenze für ein Taschengerät dargestellt.

150 gr. bringt der Vista mit Batterien auf die Waage, 224 gr. der GPSmap76S    kein so gewaltiger Unterschied also, wie der reine Größenvergleich eventuell vermuten läßt.
Das günstige Volumen zu Gewicht Verhältnis des 76 führt zu dem dazu, daß das Gerät schwimmfähig ist.
Ein 12-er bringt es auf 270 gr., wird aber auch mit 4 AA-Mignon Batterien gespeist, die beiden Newcomer dagegen mit 2 AA-Mignon Batterien.
Das bedeutet jetzt aber nicht, daß die beiden Neuen sparsamer mit dem teueren Batteriestrom umgehen würden, es ist nur ein früherer Wechsel erforderlich.
Als wasserdicht nach Standard IPX7 werden alle eingestuft (1m Wassertiefe über 30 Minuten).

Die kompakten Abmessungen des Vista haben es erforderlich gemacht, die meisten Bedienelemente an der Seite anzubringen.
Auf der rechten Seite sind zwei Tasten angeordnet (Power On/Off und Page (zum Durchschalten der Haupt-Seiten)).
Auf der linken Seite sind drei Tasten zu finden: Zoom In und Out, sowie Find (Suche-Menü).
Auf der Vorderseite ist das zentrale Bedienelement der höherwertigen eTrex-Modelle angebracht (Vista/ Legend/ Venture): Der Clickstick (5-fach Schalter).
Er läßt sich nach links/ rechts/ oben/ unten bewegen, und entspricht der großen Wipptaste (= Rocker) in der Mitte des GPSmap76S Bedienfeldes.
Damit kann in Listen geblättert und Felder, Schaltflächen oder Symbole markiert werden.
Der Clickstick kann zudem gedrückt werden, damit wird die Funktion Enter zum Bestätigen von Aktionen und Meldungen durchgeführt. Dies entspricht der separaten Taste Enter beim GPS76.
Wird der Clickstick länger gedrückt, wird die aktuelle Position als Wegpunkt markiert.

Der kleine kompakte Vista liegt supergut in der Hand, das angenehm gummierte Gehäuse trägt seinen Teil dazu bei.
Er ist optimiert auf die Bedienung mit der linken Hand. Mit dem Daumen wird dann der Clickstick bedient, mit dem sich die meisten Aktionen durchführen lassen.
Für Enter bzw. WP-abspeichern muß allerdings die Richtung des Drückens optimal stimmen, sonst wird die Funktion nicht ausgeführt.
Bei Betätigung mit dem Daumen ist dies in der Regel problemlos möglich, nicht immer erfolgreich jedoch von oben mit dem Zeigefinger, wenn z.B. das Gerät an einem Fahrzeug fest montiert ist.
Beim zusätzlichen Betätigen der seitlichen Tasten gelingt mir eine reine Einhand-Bedienung nicht so optimal, wie bisher von meinem 12-er gewohnt, vor allem nicht bei der Page-Taste.
Dazu muß ich das Gerät in der Handfläche etwas versetzen, oder nehme einfachheitshalber die rechte Hand zur Hilfe.
Mag auch sein, daß dies speziell an meinen „Pfoten“ liegt. Zudem ist die Bedienung der Page-Taste nicht immer zwingend erforderlich, das meiste kann auch über den Clickstick erledigt werden.

Beim 76-er sind sämtliche Bedienelemente auf der Vorderseite angebracht. Im Gesamten sind es 9 Tasten, die bei eingeschalteter Displaybeleuchtung zudem dezent beleuchtet sind.
Die Tasten Power On/Off, NAV (für Navigation und Funktion MOB), Zoom In, Zoom Out, Page (zum Durchschalten der Haupt-Seiten), Menü, Enter und Quit (zum Abbrechen einer Aktion und durchschalten der Haupt-Seiten in umgekehrter Richtung) sind um die große, zentral angeordnete Wipptaste herum angeordnet (= Rocker).
Die Wipptaste läßt sich, wie der Clickstick des Vista, nach links/ rechts/ oben und unten bewegen (zum Blättern in Listen und markieren von Feldern, Schaltflächen oder Symbolen).
Zum Bestätigen von Aktionen und Meldungen dient hier die separate Enter-Taste. Wird diese länger gedrückt, wird analog zum Vista die momentane Position als Wegpunkt markiert.

Auch der relativ große 76-er liegt mit seinen abgerundeten Kanten, und dem größtenteils ebenfalls gummierten Gehäuse sehr gut in der Hand.
Die Einhand-Bedienung bereitet mir hier keinerlei Schwierigkeiten. Bisherige Besitzer eines Garmin 12-ers oder II/III-ers werden sich vermutlich an dessen Handhabung schneller gewöhnen, als an den Clicksstick des Vista.
Beim Vista können jedoch die Hauptseiten, das Untermenü einer Haupseite, die Auswahl einer Funktion, deren Bestätigung (Enter) etc. alles zentral über den Clickstick gesteuert werden, schon genial.
Beim 76 erfordert dies dagegen einen ständigen Wechsel zwischen der Rocker-, Menü-, Enter- und Quit-Taste.

Die unterschiedliche Bedienung der beiden Geräte ist aber meines Erachtens letztendlich in keiner Weise ein Nachteil, sondern nur eine Sache der Gewöhnung.
Einzig der „Knackfrosch“ beim Clickstick (bei Enter) macht auf mich nicht ganz so den solidesten Eindruck.
Bei fester Montage des Gerätes in oder an einem Fahrzeug (z.B. Auto/ Motorrad) sind die relativ großen Tasten auf der Vorderseite des GPS76 jedoch wesentlich besser und komfortabler zu bedienen.

Sehr gut finde ich beim Vista, daß der Einschaltknopf versenkt angeordnet ist. Dadurch ist nahezu ausgeschlossen, daß sich das Gerät im Gepäck versehentlich von selbst einschaltet.
Trotz großer Sorgfalt ist mir dieses bei meinem 12CX ab und zu mal passiert. Glücklicherweise hat dann aber das Gerät immer kläglich gepiepst, wenn dabei kein Sat-Empfang zu Stande gekommen ist.
Ein Vorteil da der 12CX, wie auch der 76-er, über einen akustischen Alarm bei Hinweis- und Warnmeldungen verfügt. Dies hat der Vista generell nicht.
Die Power On/Off-Taste beim 76 ist, analog wie beim 12-er, zwar auch wieder etwas niedriger als die übrigen ausgeführt, aber gegen ein unbewußtes Einschalten ist diese Maßnahme eben leider nicht ausreichend.
Da würde ich mir eine versenkte Anordnung wünschen.

 

 

Eingebaute Antennen, externe Antennenanschlußmöglichkeit


Ein wesentlicher Unterschied der beiden Modelle besteht darin, wie das Gerät für einen optimalen Satelliten-Empfang in den Händen gehalten werden muß.
Der Vista mit seiner Patch-Antenne ist möglichst waagerecht zu halten (wie auch die 12-er), während der GPS76 mit einer Helix-Antenne ausgrüstet ist, und möglichst senkrecht gehalten werden sollte.
Wird von dieser Idealhaltung abgewichen (Vista Richtung senkrecht/ GPS76 Richtung waagerecht), geht die Anzahl der empfangenen Sats und die eingehende Signalstärke signifikant zurück. Die Verschlechterung dürfte sich um den Faktor 2 bis 3 bewegen.
Bei jeweils idealer Haltung macht der 76 einen insgesamt etwas empfangsstärkeren Eindruck.
Übrigens verbergen sich die, im Gehäuse integrierten Antennen jeweils im oberen Teil der Geräte, wo diese Weltkugel aufgedruckt ist.

Für einen langjährigen 12-er Besitzer wie mich ist das senkrechte Halten des GPS76 etwas ungewohnt, aber sicherlich nur eine Sache der Zeit.
Von großem Nachteil aber für den engagierten Geocacher (Freizeitsport, „Schatzsuche mit GPS“; http://www.geocaching.de/ ), wenn das Gerät zur Beobachtung der Kompass-Anzeige mit dem Richtungspfeil für die Peilung zu dem Geocache-Wegpunkt waagerecht gehalten werden muß.
Für Geocaching bietet der Vista hier eine höhere Genauigkeit.
Aber auch bei sonstigen Outdooraktivitäten ist die Navigation mit senkrecht gehaltenem Gerät für meinen Geschmack ziemlich unpraktisch, und steht im krassen Widerspruch zu der Notwendigkeit, das Gerät absolut waagerecht zu halten, wenn mit dem elektronischen Kompass gearbeitet wird    dabei geht dann sehr häufig der Sat-Empfang verloren.
Von Vorteil ist dagegen wiederum die senkrechte Stellung beim Einsatz des 76 in einem Fahrzeug. Damit wird eine gute Ablesbarkeit bei gleichzeitig optimalem Sat-Empfang erreicht.
Der praktische Einsatz hat dies so auch bestätigt.

Weiterhin bietet nur die 76-Reihe die Anschlußmöglichkeit für eine externe Aktiv-Zusatzantenne (für MCX-Stecker). Zumindest beim Einsatz in einem Fahrzeug m.E. eine lohnende Investition.
GPS-Navigation steht und fällt nun mal mit einem guten Satelliten-Empfang, und der kann schon bei leichter Abschattung kritisch werden (z.B. in Tälern, in Häuserschluchten, im Wald, im Gebirge, ...).
Von einer externen Aktivantenne dagegen werden auch bei schwierigen Empfangsverhältnissen noch recht schwache Sat-Signale wirkungsvoll aufbereitet    sehr empfehlenswert.

In einem Kfz mit 12V Versorgungsmöglichkeit kann man sich ggf. beim Vista mit einer Re-Radiating behelfen, die über eine kleine Sendeantenne die empfangenen Sat-Signale wieder an das Gerät abstrahlt, und so ohne direkten Anschluß auskommt.
Da diese Antennen aber über einen separaten 12V-Anschluß mit Strom versorgt werden müssen, für Outdooraktivitäten weniger geeignet.
Bei Geräten mit Antennenbuchse (z.B. 76) erfolgt die Stromversorgung für den Verstärker der externen Zusatzantenne direkt über das Antennenkabel.

Da das 76-er aber nur mit 2 Batterien bestückt ist, ist die Ausgangsspannung zur Speisung einer externen Antenne auf 2,5V ausgelegt. Bisher war eine Spannung von 5V für diese Antennen üblich.
Es lassen sich also nur neuere und bestimmte Antennenmodelle verwenden, die auf einen weiten Bereich für die Betriebsspannung ausgelegt sind (z.B. Garmin GA26C/ GA27C, oder Tri-M Mighty Mouse II; nicht aber die bisherigen Garmin GA26/ GA27, ...).
Besitzer einer Antenne der älteren Generation (Versorgungsspannung 5V) werden hier nochmals in die Tasche greifen müssen.
Zwar läßt sich so eine Antenne ohne Gefahr anschließen, aber nach meinen Versuchen verschlechtern sie den Sat-Empfang zum Teil ganz erheblich (Anzahl Sats und Signalstärke).

 

 

 

Satelliten-Statusseite, Display

Schalten wir die beiden Konkurrenten nun mal ein.
Nach der Bestätigung der Titelseite und diversen Warnhinweisen gelangt man wie üblich auf die Satellitenseite.
Dort wird zentral die geometrische Verteilung der Sats am Himmel angezeigt, welche der Space Vehicle nun wirklich empfangen werden und mit welcher Signalstärke  -  die generelle Bedeutung dieser Anzeige wurde schon im Teil 1 und Teil 2 näher erläutert, und wird hier jetzt nicht weiters beschrieben.

Das mit 5,4 x 2,7 cm recht klein ausgefallene Display des Vista überrascht mit einer hervorragenden Auflösung. Die Beschriftung ist zwar generell ebenfalls ziemlich klein, aber gestochen scharf und tiefschwarz.
Für Personen die eine Lesebrille benötigen jedoch nicht gerade ideal.
Besonders die Angabe der momentanen Position, die sich im unteren Teil der Seite befindet; ist sehr klein geraten. Das hätte m.E. besser gelöst werden können/ müssen.
Die Angabe erfolgt in dem, unter dem System-Setup eingestellten Positionsformat.
Weitere Infos auf der Satellitenseite ist der Empfängerstatus, bei der aber nur die voraussichtliche Positionsgenauigkeit angezeigt wird. Eine Information ob eine 2D oder 3D-Positionsbestimmung vorliegt erfolgt nicht.
Eventuell liegt dies daran, daß durch die barometrische Höhenmessung immer eine Höheninfo vorliegt, und diese Information dann eingespart wurde.
Liegt ein 3D-Fix vor, kann über das Untermenü auf dieser Seite die berechnete GPS-Höhe abgerufen werden. Die ist dann aber nur eine statische Momentaufnahme.
Beim Vista erfolgt das Aufrufen der Untermenüs der diversen Hauptseiten generell über den Clickstick durch Auswahl eines Symboles auf den Seiten.

Mit 5,6 x 4,1 cm ist das Display des 76 hauptsächlich in der Breite schon erheblich größer ausgefallen. Das ist natürlich schon angenehm.
Die Auflösung ist aber nicht ganz so hoch wie beim Vista, und vor allem die Beschriftung wirkt fader und blasser, einfach nicht richtig schwarz. Da hilft auch keine Justierung des Kontrastes.
Mag sein, daß dies nur im direkten Vergleich so richtig auffällt, ist aber doch etwas enttäuschend. Die Auflösung prinzipiell ist natürlich ebenfalls sehr gut zu nennen.

Unübersehbar in sehr großen Lettern wird die Position angezeigt  -  auch Brillenträger werden da kaum zu Ihrer Lesehilfe greifen müssen.
Sehr praktisch: Ein Druck nach unten auf den Rocker-Key schaltet die Positionsanzeige vom Format Grad/ Minuten/ Dezimalminuten in das Format um, was im Setup-Menü eingestellt ist (z.B. UTM, ....).
Darüber werden ebenfalls gut lesbar Datum und Uhrzeit zur Anzeige gebracht.
Im oberen Teil der Satellitenseite ist ein nicht veränderbares Datenfeld mit 3 Informationen: Geschwindigkeit, berechnete GPS-Höhe (permanente Aktualisierung) und voraussichtliche Positionsgenauigkeit.
Unter dem Datenfeld informiert eine Zeile ausführlich über den Empfängerstatus, also ob eine 2D oder 3D-Positionsbestimmung vorliegt usw.

Durch das größere Display können also beim 76 doch einige nützliche Informationen mehr auf der Satellitenanzeige angezeigt werden, als beim Vista.
Bei beiden Geräten fehlt jedoch dort eine Statusanzeige für den Batteriezustand oder den Anschluß an eine externe Stromquelle, wie vom 12CX her gewohnt. Das vermisse ich doch sehr.
Diese Anzeigen verbergen sich für meinen Geschmack bei beiden etwas versteckt auf der Setup-Hauptseite.

 

 

Map-Seite


Werden die Hauptseiten weitergeblättert, gelang man auf die Map-Seite, bzw. auch dynamische Kartenseite genannt.
Beide Geräte verfügen über die gleiche europäische, fest eingespeicherte Basemap. Wie bei allen anderen Map-Modellen gilt auch hier, daß sich z.B. die Amerika-Basemap eines US-Gerätes nicht durch die europäische Ausführung ersetzen läßt.

Das größere Display des 76 ist natürlich ganz besonders auf der Kartenseite von Vorteil, die Kartendarstellung dadurch übersichtlicher und entzerrter bei vergleichbar ausgewähltem Straßennetz.
Sind MapSource Daten geladen, z.B. von der Metro Guide Europa, entspricht dann der Zoomstufe 120 m beim 76-er der Zoomstufe 80 m beim Vista.
Wird noch weiter hineingezoomt, kommt bei Beiden der Hinweis „Overzoom“, um auf die zunehmende Ungenauigkeit der Karte hinzuweisen (wegen begrenzter Datenauflösung).
Bei beiden kann jedoch bis zum Zoomfaktor 5 m gezoomt werden, wenn z.B. nach Wegpunkten/ Routen/ Tracks navigiert wird.

Beim 76 können bis zu 9 beliebig konfigurierbare Datenfelder auf der Kartenseite eingeblendet werden, beim Vista nur 2.
Beim Vista dann zusätzlich noch eine Zeile mit der Info über den Empfängerstatus (z.B. „Ready To Navigate; Accuracy: 6 m).
Für meinen Geschmack ist jedoch vor allem diese viel zu groß geraten, und schränkt die ohnehin knappe Kartenanzeige zu sehr ein (sofern eben eingeblendet; wählbar).

Die Angabe der voraussichtlichen Positionsgenauigkeit halte ich prinzipiell schon für hilfreich, aber beim 76 kann diese bei Bedarf platzsparender in den Datenfeldern angezeigt werden.
Anstatt dieser sehr groß geratenen Statusanzeige, hätte der Nutzer von einer zusätzlichen optionalen Datenfeldreihe, und dieser Info als allgemein wählbares Datenfeld (analog wie beim 76), sicherlich mehr.
Anmerkung: Inzwischen ist dieser Wunsch beim Vista teilweise in Erfüllung gegangen (mit neueren Firmware-Updates): Die Pos.-Genauigkeit kann nun ggf. als Datenfeld angezeigt werden, eine optional zusätzliche Datenfeldreihe bisher nicht.

Ich möchte hier jetzt nicht sämtliche kleinen Unterschiede zwischen Vista und GPSmap76S aufzählen oder erwähnen, sondern mich allgemein nur auf die wesentlichen Dinge beschränken.
Da das 76-er speziell auch für den Einsatz als Marine-Gerät ausgelegt ist, findet sich im Setup-Menü für die Kartenseite noch der spezielle Einrichtungspunkt „Marine“-Tab (z.B. für die Anzeige von Navaids (Leuchttürme/ Bojen/ Tonnen), für Tidenstationen, Service, ...).
Das ist sicherlich von Relevanz, wenn die Garmin MapSource BlueChart CDs eingesetzt werden. Dazu kann ich jetzt jedoch nichts näheres sagen.
Beim Vista findet sich dieser Menüpunkt nicht.

Um es kurz vorweg zu nehmen.
Leider sind standardmäßig auch bei der Europa-Version des 76 nur die gleichen Tidenstationen von Nordamerika und einiger Karibik-Inseln verfügbar, wie beim US-Modell (über 3000).
Von Europa sind Gehzeiteninformationen nur in Verbindung mit geladenen Feindaten von der MapSource BlueChart „Atlantic“ in der neuen Version 5.00 abrufbar (seit M06/03 erhältlich).
Voraussetzung ist zudem ein Softwareupdate des Gerätes auf mind. Version 3.21.
Das gleiche gilt übrigens auch für den kleineren Bruder GPSmap76 (hier mind. SW-Version 3.41 erforderlich).

Die Tideninfos werden sehr ausführlich graphisch auf einer speziellen Seite angezeigt, die über das Hauptmenü aufgerufen wird (für Hauptmenü 2x Menü-Taste drücken).
Aber wie gesagt, ist dieses Feature für Europa leider nur mit den optionalen BlueChart CDs nutzbar.

Beim 76 kann auf Wunsch auf der Kartenseite gleichzeitig die Sollkurs-Linie (COURSE) und die Peil-Linie (BEARING) angezeigt werden, beim Vista dagegen entweder die Sollkurslinie oder die Peil-Linie.
Das ist für manche Navigationsaufgaben schon eine hilfreiche Sache.
Weiterhin kann nur beim 76 die Basemap komplett ausgeblendet, und dann auf Wunsch ein geographisches Koordinatennetz angezeigt werden.
Für Navigation nur nach Tracks, Wegpunkten oder Routen auf der Kartenseite kann das schon praktisch sein, da dann doch um einiges übersichtlicher.

Zudem wird dann der aufgezeichnete Active Track-Log leichter erkennbar (Kursaufzeichnung).
Der Active Track-Log wird beim 76 m.E. etwas sehr dünn und schwächlich dargestellt, in Verbindung mit Basemap oder MapSource fast nicht erkennbar.
Das ist schon etwas nachteilig (Stand: GPSmap76S mit Firmware 3.20).
Die Saved Tracks werden etwas breiter angezeigt und sind besser erkennbar.
Grundsätzlich find ich eine unterschiedliche Darstellung von Active Log und Saved Tracks für sehr gut und nützlich, aber in dieser Form für nicht geglückt.
Beim Vista ist der Active Track-Log auf der Kartenseite besser zu erkennen, da er etwas breiter angezeigt wird (analog wie die Saved Tracks beim 76).
Leider werden aber hier wiederum die Saved Tracks in der gleichen Form zur Anzeige gebracht, so daß keine Differenzierung möglich ist (Stand: eTrex Vista mit Firmware 3.20).
Für meinen Geschmack ist hier bei beiden noch nicht die optimale Lösung geglückt.

Ferner besteht noch beim 76 die Möglichkeit, mit einem Befehl pauschal alle geladenen MapSource Datenkacheln aktivieren oder deaktivieren zu können.
Zusätzlich kann, wie beim Vista auch, bei jeder einzelnen Kachel bestimmt werden, ob sie angezeigt wird oder nicht.
Das ist z.B. dann von Interesse, wenn für ein Gebiet verschiedene MapSource Daten geladen sind (z.B. Straßendaten, Topo-Data (nur von USA), BlueChart, ...). Aber wie gesagt, ist das bei beiden Geräten möglich.

Resümee: Daß im Bedarfsfalle das Ausblenden der Basemap und der geladenen Kartenkacheln pauschal beim Vista nicht möglich ist, halte ich persönlich bei der Navigation nur nach Wegpunkten/ Routen/ Tracks für einen gravierenden Nachteil bei diesem Gerät.

 

 

Kompass-Seite

Beim Weiterblättern mit der Page-Taste gelangt man auf die nächste Hauptseite, und zwar bei Beiden auf die Kompass-Seite (Pointer Page). Speziell jetzt diese Seite weist bei diesen Geräten eine Besonderheit auf.
Während bei den üblichen GPS-Geräten nur unter Bewegung (mind. Schrittgeschwindigkeit) der äußere Ring die eigene Bewegungsrichtung korrekt anzeigt (Richtung bzw. Track oder Heading), und ebenso nur dann der Richtungspfeil in der Mitte der Kompass-Rose die richtige Richtung zum Ziel weist (Peilung bzw. Bearing), kann dies bei den Beiden auch im Stand zuverlässig erfolgen.

Dazu verfügen sie über einen eingebauten elektronischen Fluxgate-Kompass.
Da dieser aber relativ viel Strom verbraucht empfiehlt es sich, die automatische Zuschaltung des elektronischen Kompasses zu deaktivieren, und nur bei Bedarf gezielt dazu zuschalten.
Das Ein-/ Ausschalten erfolgt dann einfach über längeres Gedrückthalten der Page-Taste. Im eingeschalteten Zustand wird im Display ein kleines „N“ angezeigt.
Zudem müssen die Geräte dann sauber waagerecht gehalten werden, die Warnmeldung „Hold Level“ weist bei nicht exaktem Einhalten darauf hin.
Besonders der 76 mit seinem akustischen Alarm erinnert daran ausdrücklich. Dass dies aber in Widerspruch zu optimalem Sat-Empfang ist, hatte ich ja schon erwähnt.
Es wird in diesem Moment zwar kein Empfang zwingend benötigt, aber der Verlust der Signale ist schon etwas nachteilig im praktischen Gebrauch.

Bei aktiviertem Kompass können Peilungen vorgenommen, und damit ein fiktiver Wegpunkt in der Ferne definiert werden (Funktion „Sight N Go“). In diese Richtung kann dann navigiert werden (entlang der Sollkurslinie COURSE oder zu diesem Wegpunkt „Sight N Go).
Zudem wird auf der Kartenseite diese Peilung angezeigt, sofern die Anzeige der Sollkurslinie COURSE nicht deaktiviert worden ist. Damit können dann beispielsweise Ortschaften auf der Map-Seite ermittelt werden, die in Richtung der Peilung liegen.
Ist übrigens der elektr. Kompass aktiv, weist auch das dreieckige Positionssymbol auf der Kartenseite im Stillstand in die korrekte Himmelsrichtung.
Nach jedem Batteriewechsel muß jedoch der elektr. Kompass neu kalibriert werden. Dazu muß man sich 2 Mal im Kreis drehen.
Prinzipiell kein Problem, aber nach einem Batterietausch erfolgt bei keinem der beiden Geräte ein entsprechender Hinweis oder eine Warnmeldung. Da wäre eine Änderung wünschenswert.

Auf der Kompass- bzw. Navigationsseite des Vista stehen 2 grundlegend verschiedene Navigationsmöglichkeiten in Verbindung mit der Kompass-Rose zur Verfügung.
Zum einen kann im dortigen Untermenü entweder der Bearing Pointer (Richtungsanzeiger) ausgewählt werden, oder zum anderen der Course Pointer (Kurszeiger).
Für die meisten Outdooranwendungen ist der Bearing Pointer zu empfehlen. Egal welcher Weg eingeschlagen wird, der Pfeil zeigt stets in Richtung des gesuchten Wegpunktes.

Muß dagegen exakt entlang eines geradlinigen Sollkurses navigiert werden, ist der Course Pointer die bessere Wahl. Der Pfeil zeigt dann immer in Richtung dieses Sollkurse.
Das ist die Linie, die 2 Routenwegpunkte miteinander verbindet, bzw. die Linie von der Position aus zu einem Wegpunkt, an der der Befehl GOTO ausgeführt wird.
Wird vom Sollkurs abgewichen (Kursversatz), wird der Pfeil von der Mitte der Kompass-Rose versetzt dargestellt, und anhand der gestrichelten Linie Quer zur Pfeilrichtung kann das Maß und die Richtung der Kursabweichung abgelesen werden (CDI-Skala).

Nochmal zurück zum Bearing Pointer des Vista:
Ab der Firmware-Version 2.28 ist dieser als dynamisch abknickender Richtungspfeil bei bevorstehender Richtungsänderung ausgebildet.
Das heißt, der Richtungszeiger auf der Kompas-Rose teilt sich 15 sec vor dem Erreichen eines Routenwegpunktes oder Turnpoints (bei TracBack). Die hintere Hälfte des Zeigers zeigt die Richtung zum momentan angesteuerten nächsten Routenwegpunkt, und die vordere Hälfte zeigt die Richtung zum ÜBER-nächsten Routenwegpunkt.
Somit kann relativ rechtzeitig erkannt werden, in welche Richtung man beim kommenden Routenwegpunkt abbiegen muß.
Das ist sehr praktisch.

 

 

 

Highway-Seite des GPS76

Diesen Course Pointer auf der Kompaß-Seite hat der 76 jetzt nicht zur Auswahl, bietet aber zur Navigation entlang geradliniger Kurse hierfür die extra Highway-Seite an (= Autobahn-Seite).
Es ist quasi die Kartenseite in räumlicher Darstellung, jedoch ohne die Daten der Vektorkarte anzuzeigen.
Zur Navigation entlang eines Sollkurses muß eigentlich nur dieser graphischen Autobahn (Fahrbahn) gefolgt werden.
Um eventuellen Mißverständnissen vorzubeugen:
Mit Straßennavigation wie es z.B. Festeinbauten in PKWs bieten, oder den GPS Geräten mit Autorouting-Funktion (z.B. GPS V, StreetPilot III) hat das überhaupt nichts zu tun.
Auch für die „normale“ GPS-Navigation nach Routen oder Wegpunkten im öffentlichen Straßenverkehr ist die Kompass-Seite besser geeignet.

Ältere Geräte, wie z.B. bei meinem 12CX, verfügen auf der Highway-Seite im unteren Teil der bildlichen Fahrbahn über eine Kursabweichungsskala (= CDI-Skala; ähnlich wie beim Vista Course-Pointer).
Wie schon erwähnt, kann damit optisch sehr leicht die Größe einer Kursabweichung abgelesen bzw. abgeschätzt werden. Daß diese Darstellung dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, finde ich mehr als nur schade.

Sowohl auf der Kompass- als auch Highway-Seite können beim 76 bis zu 9 Datenfelder eingeblendet werden (analog der Kartenseite beliebig konfigurierbar aus einer Fülle von unterschiedlichen angebotenen Infos).
Beim Vista sind auf der Kompass-Seite zwar nur 2 solcher beliebigen Datenfelder möglich, allerdings werden die Entfernung zum nächsten Wegpunkt und die voraussichtliche Zeit bis zur dortigen Ankunft noch zusätzlich standardmäßig zur Anzeige gebracht.
Es stehen also damit 4 Infos zur Verfügung.

 

 

Aktive Routenseite des GPS76

Nach der Highway-Seite gelangt man beim 76 auf die Aktive Routenseite; die hat der Vista in dieser Form nicht.
Auf dieser Seite werden bei aktiver Route alle Routenwegpunkte mit einer ganzen Reihe von durchscrollbaren Infos aufgelistet (Entfernung, Richtung, Zeitdauer, uvm.), bei aktiver Navigation zu einem Wegpunkt mit dem Befehl GOTO dieser Wegpunkt mit den Infos, und bei der Funktion TracBack die Auflistung aller Turnpoints mit diesen Infos.
Ist der Empfänger in keinem Navigationsmodus, ist die Seite leer, keine Angaben.

Beim Vista dagegen erhält man nähere Infos bei einer aktiven Route über den Menüpunkt Routen auf der Seite Hauptmenü (Entfernung und Richtung zu den einzelnen Routenwegpunkten).
Eine Auflistung der Turnpoints mit Zusatzinfos bei TracBack wird nicht angeboten.

 

 

Höhenmesser-Seite

Als nächste Hauptseite gelangt man bei beiden Geräten auf die Höhenmesser-Seite.
Dort wird zentral ein Profil der Höhenänderung über der Entfernung oder Zeit, oder alternativ ein Profil der Druckänderung über der Zeit grafisch zur Anzeige gebracht.
Bei letzterem kann beim Vista zwischen Umgebungsluftdruck (engl. Ambient Pressure) und kalibriertem Umgebungsluftdruck (Barometer Pressure; engl. Normalized Pressure), bzw. beim 76S zwischen Umgebungsluftdruck (engl. Ambient Pressure) und Barometer (engl. Barometric Pressure) ausgewählt werden.
Die Funktion des Normalized Pressures beim Vista ist etwas undurchsichtig und mir noch nicht so richtig klar.
Beim 76S dagegen ist der Bezug für den Barometric Pressure stets die Höhe über Normal Null (NN), das ist eine sehr hilfreiche Information.

Bei beiden Geräten wird mit dem Active Track-Log, oder beim Abspeichern eines Wegpunktes, die barometrische Höhe aufgezeichnet.
Es ist deshalb für eine exakte Höheninfo ratsam, vor Beginn einer Tour speziell auf dieser Seite den barometrischen Höhenmesser durch die Eingabe eines bekannten Luftdruckes, einer bekannten Höhe oder durch die vom Gerät berechnete GPS-Höhe zu kalibrieren (im dortigen Untermenü).
Eine Wahl zwischen barometrischer Höhe oder GPS-Höhe für die Aufzeichnung beim Track-Log, bzw. beim Markieren eines Wegpunktes, ist generell nicht möglich.
Wird beim 76S die Position eines Wegpunktes gemittelt (Averaging; diese Funktion bietet nur der 76), wird für die Mittelwertbildung ausnahmsweise dann die GPS-Höhe herangezogen.

Da sich der Luftdruck auch während eines Tages verändert (vor allem aber bei einem Wettersturz), bieten die Geräte wahlweise eine Funktion „Autokalibrierung“ an (im Hauptmenü einzustellen (an/ aus)).
Dabei wird bei gutem Sat-Empfang die barometrische Höhe nach der GPS-Höhe abgeglichen. Nach den Erfahrungen einiger User funktioniert dies recht gut und zuverlässig.
Wird der Höhenmesser bei Tourbeginn vorab nicht kalibriert, kann zwar diese Funktion auch hier automatisch eine Kalbrierung durchführen, bei etwas größerer Höhendifferenz zwischen barometrischer Höhe und GPS-Höhe dauert dies jedoch sehr sehr lange – diese Vorgehensweise ist nicht empfehlenswert.
Ist die Höhendifferenz größer 1000 Feet (ca. 305 Meter), erfolgt nach meines Infos keine Auto-Kalibrierung.

Nachteilig ist die barometrische Höhenmessung, wenn diese GPS-Geräte in der Druckkabine eines Passagierflugzeuges eingesetzt werden. Der Kabinendruck entspricht etwa einer Höhe von 2000 Metern, und einen Wert um diesen herum wird die Höheninfo beim Track-Log aufzeichnen. Dieser Punkt ist aber sicherlich nicht so entscheidend.
Von großem Vorteil ist dagegen dieses Verfahren, wenn eine genaue Höheninfo gewünscht ist, aber durch Abschattung der Sat-Empfang nicht permanent gewährleistet ist, und dadurch keine verlässliche GPS-Höhe zur Verfügung steht (z.B. beim Bergsteigen bei Abschattung, im Wald, ...).
Zudem reagiert der barometrische Höhenmesser sehr feinfühlig auf schon geringe Höhenänderungen.

Wie schon bei den anderen Hauptseiten vorgestellt, können beim 76S auf der Höhenmesserseite ebenfalls bis zu 9 beliebig konfigurierbare Datenfelder eingeblendet werden.
Beim Vista sind derer 2 möglich, aber zusätzlich werden permanent die aktuelle Höhe und die Steig- bzw. Sinkrate (= Vertikalgeschwindigkeit) angezeigt.
Für die Datenfelder steht bei beiden die gleich große Anzahl und die gleichen Infos zur Verfügung, wie bei den anderen Hauptseiten auch.
Spezielle Daten bezüglich der Höhenmessung sind z.B. neben der Höhe die Druckangaben, maximale/ minimal erreichte Höhe, Gesamtsteigung/ Gesamtabstieg, maximale Steig-/ Sinkrate, Durchschnittsaufstieg/ -abstieg, Vertikalgeschwindigkeit, Gleitverhältnis, Gleitverhältnis zum Ziel .....

 

 

Tripcomputer-Seite des Vista

Wird beim Vista zur nächsten Hauptseite weiter geblättert, gelangt man auf die Reisecomputer-Seite (= Trip Computer). Diese unterscheidet sich nun ganz wesentlich von der Trip Computer Seite des GPS76. Dazu aber später.
Beim Trip Computer des Vista können alternativ entweder 4 Datenfelder in großer Schrift, oder 8 Datenfelder in kleiner Schrift zur Anzeige gebracht werden, deren Inhalt jeweils beliebig aus dem großen Pool der verfügbarer Infos ausgewählt werden kann (siehe oben).
Bei der Version mit 8 Datenfeldern ist das Display oben in 4 größere Felder über die ganze Breite, und unten in 4 kleinere Felder aufgeteilt (2 Zeilen a 2 Spalten).

Diese Seite muß man praktisch als Ersatz für die Möglichkeit beim 76 sehen, der ja auf den meisten Hauptseiten bis zu 9 Daten einblenden kann (Karten-, Kompass-, Highway-, Höhenmesserseite).
Aufgrund des kleinen Displays sind ja beim Vista derer nur 2 möglich.
Bei den breiten Datenfeldern auf der Tripcomputer-Seite des Vistas ist es z.B. auch möglich, sich die Position in dem Format anzeigen zu lassen, das im Setup-Menü eingestellt wurde (z.B. UTM, ...), und zusätzlich die Positionsangabe in den geographischen Koordinaten Grad/ Minuten/ Dezimalminuten.
Wie schon berichtet, besteht diese Option beim 76 auf der Satelliten-Satusseite, indem einfach über die große Wipptaste inder Mitte (= Rocker) die Positionsanzeige umgeschaltet wird.

 

 

Hauptmenü-Seite

Wird beim GPSmap76S von der Höhenmesserseite weiter geblättert, gelangt man wieder auf die Satelliten-Seite. Wo aber sind jetzt der Tripcomputer, das Setup-Menü und die Sonderfunktionen (z.B. Sonnen- und Mondaufgang/ Untergang) zu finden ?
Wird nämlich beim Vista vom Trip Computer weitergeblättert, gelangt man zuerst noch auf die Haupt-Menü Seite mit den Setup-Möglichkeiten, Sonderfunktionen etc., bevor wieder die Satelliten-Seite erreicht wird.
Beide Geräte verfügen über insgesamt 8 Haupseiten, die aber unterschiedliche Gestalt haben.
Da beim 76S noch die Highway- und Aktive Routen-Seite aufgeführt ist, wurde wohl zu besseren Übersichtlichkeit der Trip Computer, das Setup-Menü, die Sonderfunktionen usw. verbannt.
Diese können aufgerufen werden, indem durch 2-maliges Drücken der Menü-Taste hintereinander, die separate Haupt-Menüseite angewählt wird (= Main Menu Page).

Prinzipiell beinhaltet die Haupt-Menü Seite von GPS76 und Vista die gleichen Funktionen, die Menüstruktur und dessen Layout unterscheiden sich dagegen.
Beim Vista sind die einzelnen Menüpunkte mit einem großen Symbol versehen, und beim Anwählen öffnet sich meist ein weiteres Untermenü mit weiterer Wahlmöglichkeit und großen Symbolen (z.B. beim Setup (= Einstellungen), Accessories (= Zubehör)).
Beim 76 ist dagegen das Haupt-Menü als schlichte Aufzählung ausgeführt, und beim Anwählen eines Untermenüs werden die verschiedenen Optionen über Tabs ausgewählt (z.B. beim Setup, dem Zubehör (= Celestial)).
Das ganze ist eigentlich nur eine Gewohnheitssache.

 

Tripcomputer-Seite des GPSmap76S

Als oberster Eintrag im Haupt-Menü des 76 ist nun der Trip Computer zu finden.
Im Gegensatz zum Vista sind die dortigen Datenfelder aber fix festgelegt, können also nicht verändert werden.
Für die Fortbewegung in horizontaler Richtung werden 8 verschiedene Trip Daten, und für die vertikale Bewegungsrichtung ebenfalls 8 Daten angezeigt. Die Umschaltung erfolgt einfach und schnell über Tabs.
Der „Horizontal Tab“ liefert Infos über Tageskilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit unter Bewegung, Durchschnittsgeschwindigkeit gesamt inkl. Pausen, Höchstgeschwindigkeit, Reisedauer Stand, Reisedauer unter Bewegung, Gesamtreisedauer und Kilometerzähler.
Der „Vertical Tab“ informiert über Gesamtaufstieg, Gesamtabstieg, maximale Steig- und Sinkrate, Rate Durchschnittsaufstieg- und Abstieg, sowie maximale und minimale Höhe.

 

Trackaufzeichnung, Routenerstellung, Wegpunkte erstellen, etc.

Über die Haupt-Menü Seite von 76 und auch Vista kann zudem auf die Trackaufzeichnung Einfluß genommen werden, der Active Track-Log als Saved Track abgespeichert werden etc.
Der GPSmap76S und Vista hat einen Active-Tracklog-Speicher für 10 000 Punkte (*).
Wie bei den neueren Geräten üblich, können bei beiden bis zu 10 Tracklogs als „Saved Logs“ abgespeichert werden.
Dabei wird jedoch generell die Anzahl der Trackpunkte auf max. 750 Punkte (*) je Saved Track reduziert, und sämtliche Zeitinfos gehen verloren.

(*) Anmerkung:
Mit den früheren Firmwareversionen 2.x hatte das 76S einen Active-Tracklog-Speicher für 5000 Punkte, und der Vista für 3000.
Bei beiden waren die Saved Tracks auf max. 250 Trackpunkte je Saved Track begrenzt, auch wenn das Datenblatt von Garmin Deutschland beim 76S 500 Punkte versprochen hatte.
Mit den aktuellen Firmwareversionen 3.x (seit A/03) kann sich das Speichervolumen jetzt schon sehen lassen. Und wie schon gesagt, ein Update ist problemlos möglich – siehe dazu Teil 2.

Beim 76S wird die Anzahl der Trackpunkte eines Saved Tracks angezeigt, beim Vista nicht mehr.
Diese Info ist dort im Zuge von Firmware-Updates der Flächenmessung zum Opfer gefallen, die der 76 ebenfalls noch bietet.
Dabei wird Anfang- und Endpunkt des Tracks virtuell miteinander verbunden, und die dann umschlossene Fläche berechnet und entsprechend angezeigt.
Sowohl beim Active- als auch Saved Track wird bei jedem Trackpunkt die entsprechende Höheninfo mit abgespeichert. Diese Info basiert auf der barometrischen Höhe und nicht auf der berechneten GPS-Höhe.
Deshalb empfiehlt es sich bei Beginn einer Tour den Höhenmesser zu kalibrieren (entweder über Eingabe der momentanen Höhe, dem Luftdruck oder der GPS-Höhe).

Ebenso können über die Haupt-Menü Seite Routen erstellt werden.
Beim 76 können max. 50 Routen mit jeweils bis zu 125 Routenwegpunkten verwaltet werden, beim Vista max. 20 Routen mit jeweils bis zu 125 Routenwegpunkten.
Anmerkung:
Bis zu den erwähnten Firmware-Updates 3.x für Vista und 76S konnten die Routen nur bis zu 50 Routenwegpunkte enthalten, also mit SW 2.x.
Zudem bietet der 76 noch eine Option „Routen Planung“. Das jetzt aber bitte nicht mit Autorouting von Punkt A nach B verwechseln, wie dies beispielsweise der Garmin V oder StreetPilot bietet.

Damit kann eigentlich nur eine Geschwindigkeit, ein Treibstoffverbrauch in Einheiten pro Stunde (z.B. Liter/ h) und eine Abfahrtszeit/ Datum vorgegeben werden.
Auf der vorher angesprochenen speziellen „Aktive Routen Seite“ wird dann für die Gesamtstrecke und jeden einzelnen Teilabschnitt der Treibstoffverbrauch, Ankunftszeit, Zeitbedarf, Sonnenauf- und Untergang etc. vorausberechnet.
Für Fortbewegungsmittel, bei denen diese Angaben konkreter gemacht werden können und die entlang eines geradlinigen Sollkurses navigieren sicherlich sehr hilfreich (z.B. Schiff, Flugzeug, ...), für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug dagegen m.E. nicht zu gebrauchen (z.B. Auto, Lkw, Motorrad).
Der 76 ist aber auch speziell dafür ausgelegt, Marine Anwendung abzudecken. Für Landeinsatz ist das aber keineswegs von irgendeinem Nachteil.

Auf der Haupt-Menü Seite können über „Mark“ beim Vista noch neue Wegpunkte angelegt werden.
Zudem können über den Menüpunkt „Find“ Wegpunkte, Favoriten, Städte, Sonderziele (= POIs) etc. gesucht, und die Wegpunkte verwaltet werden.
Ziele die besonders häufig angesteuert werden, können als „Favoriten“ einer gesonderten Liste zugeordnet werden.
Beim 76 ist das Aufsuchen von Wegpunkten, Städten, POIs etc., und das Anlegen neuer Wegpunkte über den Menüpunkt „Points“ erreichbar.
Die Möglichkeit Favoriten zu definieren wird hier nicht geboten.

Allerdings ist die Suchfunktion und das Abspeichern neuer Wegpunkte bei beiden Geräten auch jederzeit direkt über die Tastatur zu erreichen, dafür muß nicht extra ins Haupt-Menü gesprungen werden.
Übrigens werden Wegpunkte, analog zur Trackaufzeichnung, immer mit der barometrischen Höheninfo abgespeichert, nicht mit der GPS-Höhe.
Die Möglichkeit einen Wegpunkt über die Angabe von Entfernung und Peilung projektieren zu können, ist sowohl beim Vista als auch 76 gegeben.
Die Option eine Position durch Mittelwertbildung Mitteln zu können (= Funktion Averaging) ist dagegen nur beim 76 möglich.
Beim Averaging wird dann auch ausnahmsweise die berechnete GPS-Höhe mit dem Wegpunkt zusammen abgespeichert, nicht die barometrische.

Beim markieren eines Wegpunktes hat man beim 76 auch jederzeit die Möglichkeit, einen fiktiven Wegpunkt über eine Peilung mit dem elektronischen Kompass und der Angabe einer Entfernung festzulegen (Funktion „Sight N Store“), beim Vista steht eine derartige Funktion nur auf der Kompass-Seite zur Verfügung (Funktion „Sight N Go“).
Die Definition von Annäherungswegpunkten (Proximity-Waypoints) und deren Verwaltung erfolgt ebenfalls über das Haupt-Menü, und ist nur beim GPS76 möglich, generell nicht beim Vista.

Der Vista hat einen Speicher für 1000 Wegpunkte mit Name und Symbol, das 76S die gleiche Anzahl aber zusätzlich noch mit einem Kommentar.
Anmerkung: Mit den früheren Firmwareversion 2.x boten die Gerät nur 500 Wegpunkte, aber ein Update ist ja problemlos möglich.

 

Sonnen- und Monddaten, Jagd- und Angelzeiten, Tidenanzeige etc.


Das „Zubehör“ nennt sich beim Vista in der englischen Menüführung „Accessories“, beim 76 „Celestial“.
Beim Vista verbirgt sich dahinter die Anzeigemöglichkeit für Sonnen- und Mond Daten (Auf- und Untergang; graphische Darstellung der Position am Himmel und der Mondphase), ein Kalender mit Notizfunktion, ein Rechner für günstige Jagd- und Angelzeiten, ein Taschenrechner (wahlweise umschaltbar von einem einfachen Standard-Rechner zu einer technisch wissenschaftlichen Ausführung), sowie einem Jumpmaster.

Hinter dem Jumpmaster verbirgt sich eine Funktion zur Berechnung des Absprungpunktes für Fallschirmspringer, bzw. dem Abwurf von Lasten mit Fallschirm ( beides v.a. hinsichtlich militärischem Einsatz).
Der 76 liefert ebenfalls Infos zu den günstigen Jagd- und Angelzeiten, sowie den Sonnen- und Mond Daten, aber keinen Kalender mit Notizfunktion keinen Taschenrechner und keinen Jumpmaster.

Zudem können beim kleinen Vista die Bewegung von Sonne- und Mond, sowie die verschiedenen Mondphasen animiert dargestellt werden; der 76 bietet diese Option dagegen nicht.
Dafür kann der 76 die Gehzeiten (Tiden) von über 3000 Stationen graphisch wiedergeben (Tidenhöhe über der Zeit).
Wie aber schon mal erwähnt, liegt der Bezug dieser Stationen standardmäßig nur in Nordamerika, Hawaii und einigen Karibischen Inseln.
Damit diese Funktion auch für europäische Küstengewässer genutzt werden kann (Nord-, Ostsee, Mittelmeer, ....), sind Feindaten von der Garmin MapSource BlueChart „Atlantic“ CD in der neuen Version 5.00 erforderlich, sowie ein Firmware-Update des Gerätes auf mind. Version 3.21.

 

 

Geräte-Setup

Ein ganz wesentlicher Menüpunkt im Hauptmenü bei beiden Geräten ist das Setup (= Einstellungen).
Dort wird beispielsweise festgelegt, in welchem Positionsformat und unter Berücksichtigung welchen Kartendatums die Displayanzeige für die Position erfolgt, in welchen Einheiten Entfernungen und Geschwindigkeiten angezeigt werden, wie die Nordrichtung definiert wird (z.B. magnetisch Nord, geographisch Nord, Gitter Nord), Sprache für die Menüführung (neben englisch u.a. auch deutsch), und vieles mehr.
Das Setup ist dann wieder in mehrere Unterpunkte gegliedert, die wie ebenfalls schon erwähnt beim Vista über große Symbole ausgewählt werden, beim 76 dagegen über Tabs.
Inhaltlich gibt es keine großen Unterschiede.

Da aber nur der 76 über einen akustischen Alarm verfügt (Beeper), ergeben sich hierfür noch diverse Einstellmöglichkeiten (z.B. Piepsen bei Hinweismeldungen Ja/ Nein, bei Annäherungswegpunkten, bei Erreichen von Routenwegpunkten; und da es sich um ein spezielles Marine-Gerät handelt ein Ankeralarm, Alarm bei Abweichungen vom Sollkurs, bei flachem Wasser und tiefem Wasser).
Bei der Wassertiefen Warnung muß jedoch diese Info (Wassertiefe) zuerst über ein geeignetes Zusatzgerät und den NMEA-Datensätzen in den GPS76 eingelesen werden.

Den akustischen Alarm bin ich schon von meinem Garmin 12CX her gewohnt, und finde diesen überaus nützlich und hilfreich (z.B. auch den hörbaren Hinweis, wenn der Sat-Empfang verloren gegangen ist)

Im Setup findet sich auch noch ein Menüpunkt für die Einstellung der Einheit für die „Temperatur“.
Diese bezieht sich auf das wählbare Datenfeld „Wassertemperatur“ bei den diversen Hauptseiten. Auch diese Info muß von einem geeigneten Gerät erfasst und über NMEA übertragen werden.

 

 

Externe Stromversorgung, Antennenanschluß

Welche Unterschiede gibt es dann noch bei den beiden Geräten ?
Das 76-er hat einen eingebauten Spannungswandler, und kann deshalb über einen weiten Spannungsbereich ohne zusätzliche Maßnahmen direkt an eine externe Gleichspannungsquelle angeschlossen werden (von 8 bis 35 Volt; z.B. 12V im Pkw/ Motorrad, 24V im Lkw/ Bus, etc.).
Der Vista muß dagegen zwingend mit einer konstanten Fremdspannung von 3 Volt betrieben werden. Externe Stromkabel (z.B. vom 12V Zigarettenanzünder) müssen daher über eine geeignete stabilisierte Spannungsreduktion verfügen.
Als Zubehör sind solche Kabel von Garmin erhältlich, aber große Vorsicht bei eigenen Basteleien.

Nur der 76 bietet die Möglichkeit zum Anschluß einer externen Zusatzantenne (MCX-Stecker). Aber dieser Punkt wurde ja bereits ausführlich diskutiert.

 

 

Resümee

Welchem Gerät ist jetzt der Vorzug zu geben ?
Wenn es auf kompakte Abmessungen ankommt (z.B. bei Outdooraktivitäten), führt wohl kein Weg am Vista vorbei.
Obwohl winzig in den Maßen, ist die Ausstattung und Leistungsfähigkeit dieses Gerätes schon überwältigend.

Spielt die Größe dagegen eine untergeordnete Rolle, und vor allem beim Einsatz in bzw. an einem Kraftfahrzeug, würde ich persönlich dem GPSmap76S den Vorzug geben.
Das größere Display, die Bedientastatur auf der Frontseite, der akustische Alarm, sowie der externe Antennenanschluß halte ich dabei für vorteilhaft.
Allerdings ist dieses Gerät auch um einiges teurer als der Vista (Preisempfehlung Importeur in Deutschland: Vista 618 Euro; GPSmap76S 799 Euro).
Aber egal wie die Wahl auch ausfällt, auf jeden Fall erhält man in beiden Fällen ein top GPS-Handgerät, das viel Nutzen und Spaß bereiten wird.

Übrigens:
Wer nicht ganz so viel Geld investieren möchte oder kann, dem bietet das GPS72 im Gewande der 76er-Reihe eine ganze Menge Funktionen, sehr viel „GPS-Spaß“ und vor allem Nutzen zu akzeptablem Preis (ca. 260 Euro)  -  mein derzeitiger Tipp für ein hervorragendes Basisgerät.
Eine ernste Alternative zu dem vergleichbaren eTrex Venture (ca. 285 – 320 Euro).
Einen Erfahrungsbericht über das GPS72 hat Thomas Hasse geschrieben: http://home.wtal.de/noegs/gps-72.htm .

 

 

 

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© Ralf Schönfeld                                                                                                          Zurück zum Teil 2: "GPS – Geräte, die Hardware"