erstellt:           November 2000
überarbeitet:  Oktober 2004

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Canadier und GPS Info - Seite
von Ralf Schönfeld

 

 

Rezept für:

 

 

„ Das Trapperbrot Bannock

 

 

 

 

In dem einen oder anderen Tourenbericht ist von Bannock die Rede.
Schon seit Jahrhunderten ist es der Brotersatz für Trapper und Waldläufer schlechthin.
In unserer modernen Zeit bietet sich jedoch Backpulver anstatt Hefe als Treibmittel an.
Letztendlich hat aber jeder eine etwas abweichende Rezeptur.
Grundsätzlich sind den Variationsmöglichkeiten sowieso keine Grenzen gesetzt.
Das Mischungsverhältnis von Mehl zu Backpulver sollte jedoch halbwegs in einem vernünftigen Verhältnis stehen, damit das Bannock hinterher einerseits nicht zu kräftig nach Backpulver schmeckt, anderseits aber auch zufriedenstellend aufgeht.

 

Ich mach mein Bannock immer so (Menge reicht für 2 hungrige Paddlermägen für 1 Mahlzeit):

 

 

Zutaten und Zubereitung


Für die Zutaten werden nur folgende Grundsubstanzen benötigt:

·              250 gr. Mehl.

·              Halbes Päckchen Backpulver

·              Etwas Salz

·              1 EL Zucker.

·              Das ganze trocken gut vermischen.

·              Zum Anrühren des Teigs etwas Milch oder einfach nur Wasser nehmen.

·              Bei 500 gr. Mehl natürlich entsprechend 1 Päckchen Backpulver.

 

Den Teig zu einer festen Masse kneten, bis er nicht mehr klebt, also nicht labbrig wie für Pfannkuchen.
Dann portionieren und relativ dünn zu runden Fladen ausrollen.
Die Fladen sollten halt noch gut in die Pfanne passen.

Dann in heißem Öl von beiden Seiten langsam ausbacken, bis sie schön goldbraun sind.

 

Und jetzt viel Spaß und Erfolg bei den Laborversuchen.

 

 

Anmerkung:
Noch detailliertere Informationen zum Bannock, sowie die Beschreibung von verschiedenen Möglichkeiten zur Variation der Grundmischung um andere Geschmacksrichtungen zu erzielen stellt das „Canadier Handbuch“ bereit, das in gedruckter Form als 410-seitiges Taschenbuch im praktischen Format 12,3 x 19 cm zur Verfügung steht.

 

 

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© Ralf Schönfeld